Koblenz testet öffentliche Videoüberwachung in Pilotprojekt für mehr Sicherheit
Marie SchulzKoblenz testet öffentliche Videoüberwachung in Pilotprojekt für mehr Sicherheit
Der Stadtrat von Koblenz hat ein Pilotprojekt zur Erprobung öffentlicher Videoüberwachung genehmigt. Oberbürgermeister David Langner treibt das Vorhaben voran, um die Machbarkeit und praktischen Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen. Das Projekt zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und den Bürgerinnen und Bürgern ein größeres Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Im Rahmen des Pilotversuchs soll getestet werden, wie die Videoüberwachung in der Stadt funktionieren könnte.
Die Stadtverwaltung ist mit der Planung beauftragt. Zu ihren Aufgaben gehören die Auswahl der Kamerastandorte, die Klärung der technischen und personellen Anforderungen sowie die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Oberbürgermeister Langner hat sich zudem an das Innenministerium des Landes gewandt, um passende rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz der Kameras zu ermitteln.
Koblenz setzt sich für strengere Landesgesetze ein, die eine langfristige Nutzung von Videotechnik ermöglichen. Die Landesregierung wird mögliche Einsatzszenarien bewerten und über die konkrete Umsetzung des Projekts entscheiden. Die Ergebnisse der Verwaltung werden anschließend dem Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung zur weiteren Beratung vorgelegt. Mit dem Pilotprojekt soll die Grundlage für eine mögliche dauerhafte Videoüberwachung in Koblenz geschaffen werden. Die enge Zusammenarbeit mit der Landesregierung von Rheinland-Pfalz ist dabei ein zentraler Bestandteil der weiteren Schritte.






