Kino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz
Lukas BraunKino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz
Kino International: Berlins legendäres Filmtheater öffnet nach 18 Monaten Sanierung wieder
Das Kino International, ein Wahrzeichen der ostberliner Filmkultur, kehrt nach einer 18-monatigen Grundsanierung auf die Leinwand zurück. Das 1961 erbaute Haus war jahrzehntelang ein Zentrum des Filmgeschehens – mit Premieren und Auftritten internationaler Stars. Die offizielle Wiedereröffnung am 3. März wird von Deutschlands Staatsministerin für Kultur und Berlins regierendem Bürgermeister begleitet.
Ursprünglich hatte das Kino im April 2022 für geplante 22 Monate geschlossen. In dieser Zeit wurden die Elektrik erneuert, eine moderne Klimaanlage eingebaut und der ikonische Perlenvorhang restauriert – nun korrigiert und mit 40 Millionen Pailletten verziert. Zudem reduzierte man die Sitzplätze von 551 auf 506, um den Zuschauern mehr Beinfreiheit zu bieten.
Die 10 Millionen Euro teure Sanierung wurde aus Bundes- und Landesmitteln, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie Lotterieerträgen finanziert. Weitere 5 Millionen Euro sind für künftige Arbeiten an Nebenräumen vorgesehen.
Den Auftakt der Vorführungen macht am 26. Februar der Film "Marty Supreme". Die Tickets für die ersten Shows waren innerhalb weniger Tage ausverkauft – ein Zeichen für das große öffentliche Interesse. Das unter Denkmalschutz stehende Haus war einst ein zentraler Ort für Premieren der DEFA-Studios und Besuche weltberühmter Filmschaffender.
Mit der Neueröffnung kehrt eine Kulturinstitution zurück, die nach umfassender Modernisierung und dem Erhalt historischer Elemente bereit ist, das Publikum wieder zu begrüßen. Die feierliche Zeremonie am 3. März unterstreicht ihre erneuerte Rolle in der Berliner Filmszene.