17 March 2026, 10:13

Kerendia-Studie bringt Kursanstieg trotz Roundup-Klagen und Milliardenverlusten

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift und einem Logo, das "19 Millionen Amerikaner werden geschätzte 400 USD pro Jahr an Arzneikosten sparen" angibt.

Kerendia-Studie bringt Kursanstieg trotz Roundup-Klagen und Milliardenverlusten

Ein großer Pharmakonzern verzeichnete einen deutlichen Kursanstieg seiner Aktien nach positiven klinischen Ergebnissen für sein Medikament Kerendia. Die Aktie kletterte um 4,71 % auf 40,25 Euro, nachdem bekannt wurde, dass die Behandlung in einer Studie zu nicht-diabetischen Nierenerkrankungen zentrale Ziele erreichte. Dieser Erfolg kommt trotz anhaltender rechtlicher Herausforderungen im Zusammenhang mit der Roundup-Produktpalette.

Kerendia (Wirkstoff: Finerenon) zeigte in der FIND-CKD-Studie der Phase III überzeugende Ergebnisse. An der Studie nahmen mehr als 1.500 Patienten mit chronischer, nicht-diabetischer Nierenerkrankung (CKD) teil, darunter auch Fälle von Bluthochdruck und Glomerulonephritis. In Kombination mit der Standardtherapie erwies sich das Medikament im Vergleich zu einem Placebo als deutlich wirksamer und erreichte seinen primären Endpunkt mit statistischer Signifikanz. Das Unternehmen beabsichtigt nun, eine erweiterte Zulassung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA zu beantragen, was den Weg für eine deutlich größere Patientengruppe ebnen könnte.

Die finanzielle Lage des Konzerns bleibt jedoch gemischt. Zwar sorgte die Pharmasparte für positive Schlagzeilen, doch für das Jahr 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 3,6 Milliarden Euro und eine Nettoverschuldung von fast 30 Milliarden Euro. Zudem halten die rechtlichen Belastungen an: Im April und Juni 2026 stehen entscheidende Urteile zu Warnhinweisen auf Roundup-Produkten an. Eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA im Juni 2026 wird weitere Klarheit über die verbleibenden juristischen Risiken bringen.

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Anleger erhalten bald erneut die Möglichkeit, sich mit dem Unternehmen auszutauschen: Die Hauptversammlung findet am 1. April 2026 statt, wo eine Dividende von 0,11 Euro pro Aktie vorgeschlagen wird.

Der erfolgreiche Abschluss der Kerendia-Studie markiert einen wichtigen Meilenstein für das Pharmageschäft des Konzerns. Bei einer Zulassung für den breiteren Einsatz könnte das Medikament einen deutlich größeren Markt erreichen und die Umsätze steigern. Gleichzeitig bleiben rechtliche und finanzielle Herausforderungen bestehen – anstehende Gerichtsentscheidungen dürften die weitere Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägen.

Quelle