Jugendkriminalität in Bad Krozingen eskaliert: Banden und Raubüberfälle in Rekordzahl
Tim SimonJugendkriminalität in Bad Krozingen eskaliert: Banden und Raubüberfälle in Rekordzahl
Bad Krozingen verzeichnet seit Mai 2025 einen drastischen Anstieg der Jugendkriminalität
Bis Dezember 2025 registrierte die Polizei eine Welle von Raubüberfällen, die mit lokalen Banden in Verbindung stehen. Die Behörden haben mittlerweile über 60 Ermittlungsverfahren eingeleitet, um der wachsenden Problematik entgegenzutreten.
Der Anstieg der Vorfälle wurde erstmals Mitte 2025 deutlich, als vermehrt Diebstähle und Rüpelattacken mit Beteiligung Jugendlicher gemeldet wurden. Bis Dezember hatten sich die von organisierten Jugendgruppen verübten Raubdelikte deutlich gehäuft. Die Polizei bestätigte, dass die Tatverdächtigen eng vernetzten örtlichen Banden angehören – was die Bekämpfung des Problems zusätzlich erschwert.
Ende Januar 2026 wurde eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet, um die Lage in den Griff zu bekommen. Beamte aus Müllheim, Ehrenkirchen und der Kriminalinspektion Freiburg schlossen sich der Operation an. Seither wurden über 500 junge Menschen von der Polizei kontrolliert.
Sämtliche identifizierten Tatverdächtigen müssen sich nun wegen Strafvergehen verantworten. Zudem wurden Platzverweise verhängt, um ihnen den Zutritt zu bestimmten Gebieten zu untersagen. Bürgermeister Volker Kieber lobte öffentlich die schnelle und abgestimmte Reaktion der Behörden.
Langfristige Lösungen gegen Jugendkriminalität Die Stadt setzt nun auf nachhaltige Maßnahmen, um der Jugendkriminalität entgegenzuwirken. Geplant sind unter anderem verstärkte Aufklärungsprogramme, die Kinder und Jugendliche über die Risiken kriminellen Verhaltens informieren. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen weiter, während die Polizei daran arbeitet, die verbleibenden Bandenstrukturen zu zerschlagen.






