18 June 2026, 08:24

Jüdische Autonome Oblast erweitert Bildungsangebote mit neuen Berufsfeldern und Studienplätzen

Maria Kostyuk: EAO - Eine würdige Region für Bildung und weiteres Leben

Jüdische Autonome Oblast erweitert Bildungsangebote mit neuen Berufsfeldern und Studienplätzen

In der Jüdischen Autonomen Oblast fand eine Regierungssitzung statt, die sich mit der bevorstehenden Bewerbungsphase für berufliche und akademische Bildungsgänge befasste. Unter dem Vorsitz von Gouverneurin Maria Kostjuk wurden die Organisation und Umsetzung des Verfahrens in den Bildungseinrichtungen der Region erörtert.

Themen der Sitzung waren die Vorbereitungen der Bildungseinrichtungen, die Aktualisierung der Lehrpläne sowie Pläne zur Ausweitung zielgerichteter Ausbildungsmöglichkeiten. Wie der stellvertretende Gouverneur Jewgeni Gusman bekannt gab, sollen jährlich fünf neue Berufsfelder eingeführt werden, wobei die Anzahl der staatlich finanzierten Studienplätze um fünf Prozent steigen wird.

Die Schalom-Aleichem-Priamurische Staatsuniversität hat bereits neue Studiengänge für das akademische Jahr 2025–2026 eingeführt. Ab 2026 werden Fachschulen und Berufsschulen zusätzliche Ausbildungsprogramme anbieten, darunter Gleisbau-Facharbeiter, Bekleidungshersteller, Drohnenpilot sowie Instrumentenbau mit Schwerpunkt Schweißtechnik.

Gouverneurin Kostjuk betonte, dass es ein zentrales Anliegen der Region sei, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial vor Ort zu entfalten. Die Bewerbungsphase läuft vom 20. Juni bis zum 15. August 2023 und ist damit mit dem bundesweiten Zeitplan abgestimmt.

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Der Bewerbungsprozess beginnt am 20. Juni 2023 und endet am 15. August 2023. Die neuen Programme und die erhöhte staatliche Förderung sollen den Studierenden in der Jüdischen Autonomen Oblast mehr Chancen eröffnen. Die Region erhofft sich von diesen Maßnahmen eine Stärkung der lokalen Bildung und Arbeitsmarktentwicklung.

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