18 June 2026, 00:11

Jogi Löws Vermächtnis: Vom WM-Triumph 2014 bis zum umstrittenen Abschied

Wie in den alten Zeiten: Deutschlands 'Bundesiogi' spukt Merkel

Jogi Löws Vermächtnis: Vom WM-Triumph 2014 bis zum umstrittenen Abschied

Jogi Löw hat im deutschen Fußball und in der Politik unauslöschliche Spuren hinterlassen. Seine Amtszeit als Bundestrainer brachte sowohl Triumphe als auch Enttäuschungen mit sich, während seine öffentlichen Stellungnahmen oft kontroverse Debatten auslösten. Nach seinem Rücktritt kehrte er als Kommentator zurück und äußert sich seitdem pointiert zur aktuellen Form der Mannschaft.

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Unter Löws Führung feierte Deutschland 2014 einen historischen 7:1-Sieg gegen Brasilien bei der Weltmeisterschaft. Im selben Jahr holte die Mannschaft den Titel, und er sprach später von dem Gefühl, für noch größere Herausforderungen bestimmt zu sein. Seine Ära prägte auch eine Öffnung des Teams für globale Themen – etwa als Mesut Özils Besuch im Präsidialpalast diese Entwicklung symbolisierte.

2017 würdigte die Grünen seine gesellschaftliche Strahlkraft, indem sie ihm einen Sitz in der Bundesversammlung einräumten. Dort stimmte er für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident. Löw positionierte sich zudem öffentlich hinter Angela Merkels Politik, darunter ihrer Haltung zur Massenmigration.

Seine späteren Jahre als Trainer verliefen weniger erfolgreich. Deutliche Niederlagen bei der WM 2018 und der EM 2021 führten schließlich zu seinem Rücktritt. Nach seinem Abschied fand die Nationalmannschaft neuen Schwung und gewann ihr Auftaktspiel bei der WM 2022 mit 8:0 gegen Saudi-Arabien – der höchste Sieg seit 2002.

In seinen WM-Kolumnen blickt Frank Hauke auf prägende Momente dieser Ära zurück. Folge 1 widmet sich dem Triumph von 2014 und seinem Vermächtnis, während Folge 2 Spieler wie Nmecha, Tah und Brown in den Fokus rückt. Die Kolumnen sind online abrufbar.

Löws Karriere vereint sportliche Höchstleistungen mit politischem Engagement. Seine Rückkehr als Kommentator zeigt, dass er weiterhin eine prägende Stimme im Fußball bleibt. Unterdess entwickelt sich die Nationalmannschaft unter neuer Führung weiter.

Quelle