25 June 2026, 04:11

Iris Knies verlässt Seligenstadt nach 40 Jahren prägender Sozialarbeit

Nach fast vier Jahrzehnten: Iris Knies verlässt die Seligenstadt Verwaltung

Iris Knies verlässt Seligenstadt nach 40 Jahren prägender Sozialarbeit

Iris Knies, eine engagierte Pädagogin, geht nach fast 40 Jahren im Dienst der Stadt Seligenstadt am 30. Juni in den Ruhestand. Ihre Karriere begann 1988 als Jugendbeauftragte unter Bürgermeister Karl Schmitt. Über die Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einer prägenden Figur der sozialen und kulturellen Entwicklung der Stadt.

Knies arbeitete in verschiedenen Bereichen der Seligenstädter Verwaltung, darunter das Jugendzentrum, der Präventionsrat, das Bildungsforum und das Projekt „Soziale Stadt“. Unter ihrer Führung entstanden Initiativen wie der Platz der Freundschaft und das Nachbarschaftszentrum im Norden Seligenstadts, die im Rahmen des städtebaulichen Förderprogramms „Soziale Stadt“ realisiert wurden.

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2010 übernahm sie die Leitung des Kindertagesstätten-Amts. Zwei Jahre später wurde sie zur Leiterin des neu geschaffenen „Amts für Kinder, Senioren, Sport und Kultur“ ernannt, das heute als „Amt für Kinderbetreuung, Sport und Kultur“ firmiert und aktuell 87 Mitarbeiter:innen beschäftigt.

Während ihrer Amtszeit arbeitete Knies unter vier Bürgermeister:innen: Karl Schmitt, Rolf Wenzel, Dagmar B. Nonn-Adams und Dr. Daniell Bastian. Zudem setzte sie sich dafür ein, die neue Emmy-Stein-Kita in der Nähe des Freibads nach Emmy Stein zu benennen – einem jungen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Eltern, Träger und Einrichtungen in Seligenstadt schätzten sie stets als vertrauensvolle Ansprechpartnerin.

Mit ihrem Ruhestand endet eine lange und einflussreiche Karriere. Knies hinterlässt ein Erbe aus gestärkten Gemeinschaftsprojekten und administrativen Leistungen. Die Stadt wird nun auf den Grundlagen aufbauen, die sie mitgeprägt hat.

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