Indische Bahn verschärft Strafen ab Juni 2026 – bis zu 10.000 Rupien Bußgeld drohen
Lukas BraunIndische Bahn verschärft Strafen ab Juni 2026 – bis zu 10.000 Rupien Bußgeld drohen
Die Indischen Eisenbahnen haben verschärfte Strafen für Regelverstöße angekündigt, die ab dem 19. Juni 2026 in Kraft treten. Die aktualisierten Bußgelder richten sich gegen eine Reihe von Verstößen – von Schwarzfahren bis zum Transport verbotener Güter. Laut Angaben der Behörden sollen die Änderungen die Sicherheit und Disziplin in allen Zugverbindungen verbessern.
Die neuen Sanktionen umfassen verschiedene Vergehen. Schwarzfahren wird künftig mit einem Mindestbußgeld von 500 Rupien plus dem vollen Fahrpreis geahndet. Wer ein Fremdticket oder einen fremden Pass nutzt, muss ebenfalls mindestens 500 Rupien zahlen – zudem wird das Dokument eingezogen.
Für andere Verstöße fallen deutlich höhere Gebühren an. Rauchen in Zügen oder auf Bahnhofsgelände kostet 2.000 Rupien. Männer, die in Frauenabteilen angetroffen werden, müssen mit einem Bußgeld von 2.500 Rupien rechnen. Unerlaubter Straßenhandel wird mit 2.000 Rupien bestraft, bei Wiederholungstätern steigt die Strafe auf 5.000 Rupien.
Die höchsten Geldbußen gelten für schwere Verstöße. Wer gefährliche oder verbotene Güter mitführt, riskiert ein Mindestbußgeld von 10.000 Rupien. Die Regeln gelten einheitlich in allen Eisenbahnzonen, einschließlich Vorort-, Personen-, Schnell- und Expresszügen.
Die überarbeiteten Strafen sollen Abschreckung wirken und die Durchsetzung der Vorschriften erleichtern. Fahrgäste und Händler müssen sich nun an strengere Bestimmungen halten, um hohe Geldbußen zu vermeiden. Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Initiative, um Ordnung und Sicherheit in Zügen und auf Bahnhofsanlagen zu gewährleisten.






