24 May 2026, 12:35

Indigene Völker fordern mehr Mitsprache bei globalen Friedensverhandlungen in New York

2. Globaler Gipfel zum indigenen Friedensbau Takes Platz in New York

Indigene Völker fordern mehr Mitsprache bei globalen Friedensverhandlungen in New York

Über 250 indigene Führer:innen, UN-Vertreter:innen und Diplomat:innen trafen sich in New York zum 2. Globalen Gipfel für indigene Friedensarbeit

Am 25. und 26. April 2026 kamen sie im Rahmen des 2. Globalen Gipfels für indigene Friedensarbeit zusammen – ein Treffen, das mit dem Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung koinzidierte. Die Teilnehmer:innen würdigten die Rolle indigener Frauen in der Friedenssicherung und thematisierten gleichzeitig die anhaltenden Konflikte, die ihre Gemeinschaften belasten.

Auf dem Gipfel trafen Vertreter:innen aus sieben soziokulturellen Regionen aufeinander, um über ihre Erfahrungen mit bewaffneten Konflikten und Friedensbemühungen zu berichten. Die Organisation Cultural Survival dokumentierte die Diskussionen und Erlebnisberichte. In einer symbolträchtigen Geste zündeten die Anwesenden Kerzen an, um der indigenen Angehörigen zu gedenken, die durch Gewalt ihr Leben verloren, und riefen zu einem friedlichen Miteinander auf.

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Forderungen nach einem Politikwandel in globaler Sicherheit und Frieden Während der zweitägigen Veranstaltung forderten Redner:innen eine Neuausrichtung der weltweiten Friedens- und Sicherheitspolitik. Binalakshmi Nepram, Präsidentin des Globalen Bündnisses Indigener Völker für Geschlechtergerechtigkeit und Frieden, betonte, dass Indigene Völker als Expert:innen in Mediation und Verhandlung anerkannt werden müssten. Parallel dazu gab es Proteste gegen Militarismus, Atomwaffen und die Besetzung indigener Territorien – begleitet von dringenden Aufrufen zu sofortigen Waffenstillständen.

Appell an die Vereinten Nationen und Regierungen Der Gipfel endete mit einem direkten Aufruf an die Vereinten Nationen und Regierungsvertreter:innen: Indigene Völker müssten künftig eine zentrale Rolle in Strategien zur Friedenssicherung einnehmen. Eine vollständige Aufzeichnung der Veranstaltung steht auf YouTube zur öffentlichen Einsicht bereit.

Die Zusammenkunft unterstrich die dringende Notwendigkeit indigen geführter Lösungsansätze in globalen Friedensbemühungen. Durch die Stärkung indigener Stimmen soll der Gipfel Impulse für eine Neuausrichtung der Sicherheits- und Konfliktlösungspolitik setzen. Nun warten die Organisator:innen und Teilnehmer:innen auf Reaktionen internationaler Institutionen und Regierungen auf ihre Forderungen.

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