05 January 2026, 06:16

Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum algerischen Star – und bald beim FC Barcelona?

Eine Person spielt mit einem Fußball.

Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum algerischen Star – und bald beim FC Barcelona?

Ibrahim Maza, der 20-jährige Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen "Mazadona", hat sich beim Afrika-Cup als Algeriens herausragender Akteur etabliert. Seine Leistungen in der Gruppenphase – darunter eine Schlüsselrolle beim 3:1-Sieg gegen Äquatorialguinea – haben Top-Klubs wie den FC Barcelona auf ihn aufmerksam werden lassen. Einst vom Hype um Luca Zidanes Wechsel in den Schatten gestellt, führt Maza nun die algerische Mannschaft an, die sich auf das Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo vorbereitet.

Mazas Weg begann in Berlin, wo er mit nur 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt für Hertha BSC gab. Ein 12-Millionen-Euro-Wechsel zu Bayer Leverkusen folgte, und seine starken Klubauftritte übertrugen sich bald auf die internationale Bühne. Ursprünglich für Deutschland spielberechtigt, entschied er sich im Herbst 2024 für Algerien – in der Hoffnung auf mehr Einsatzzeit. Eine Entscheidung, die sich auszuzahlen scheint.

Denn Algeriens junges Team um Maza, Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi überzeugt unter Trainer Vladimir Petković. Während Luca Zidane, Sohn von Zinédine Zidane, sich für Algerien statt Frankreich entschied und im Turnier als Torhüter begann, ist es Mazas Kreativität und Torgefährlichkeit, die Schlagzeilen macht. Mit der WM-Qualifikation in Reichweite deutet seine Entwicklung auf eine glänzende Zukunft hin – möglicherweise sogar mit einem Wechsel nach Barcelona. Sollte Algerien weiterkommen, könnte Maza auf Argentiniens Shootingstars, Österreich oder Jordanien auf der größten Fußballbühne treffen. Sein rasanter Aufstieg vom Talent zum Führungsspieler macht ihn zum Symbol algerischer Hoffnungen.

Das Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo wird Mazas Einfluss erneut auf die Probe stellen. Seine Vorlagen, Tore und Führung haben die Aufmerksamkeit von Zidane weggelenkt. Für einen Spieler, der einst als Nachwuchshoffnung galt, rückt die WM nun als realistisches Ziel in den Fokus.