05 June 2026, 15:22

Hünfeld ehrt langjährige Kommunalpolitiker zum Ende der Wahlperiode 2021–2026

Freiwilligendienst in Hünfeld - Parlamentsabend im Rathaus

Hünfeld ehrt langjährige Kommunalpolitiker zum Ende der Wahlperiode 2021–2026

Hünfelds Kommunalpolitiker trafen sich im Kolpinghaus, um das Ende der Wahlperiode 2021–2026 zu würdigen. Bei der Veranstaltung wurden scheidende Amtsträger und langjährige Ehrenamtliche für ihr Engagement in der lokalen Politik geehrt. Die Hünfelder Stadtkapelle und das Duo Zweiklang umrahmten musikalisch einen Abend, der ganz im Zeichen des Dankes stand.

Bürgermeister Benjamin Tschesnok und der Vorsitzende des Stadtrats, Jürgen Bohl, führten durch den parlamentarischen Abend. Sie begrüßten die Gäste, um die Arbeit der Magistratsmitglieder, Stadträte und ehrenamtlichen Beiräte zu würdigen. Bohl betonte, dass kommunalpolitisches Engagement oft im Verborgenen bleibe – obwohl es für das Gemeinwohl unverzichtbar sei.

Fünf Persönlichkeiten – Karin Grosch, Udo Tischler, Reiner Wenzel, Uwe Walter und Michael Vogt – erhielten die Ehrennadel der Stadt Hünfeld für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken in der Kommunalpolitik. Zudem wurden Alexander Gradl, Pia Biedenbach und Annette Trapp zu ehrenamtlichen Ortsvorstehern ernannt, während Ingrid Braun als Altbürgermeisterin der Stadt geehrt wurde.

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In seiner Rede ging Bohl auf gesellschaftliche Entwicklungen ein. Er stellte einen Rückgang der Mitmachkultur fest, die zunehmend von Kritik und Eigeninteressen verdrängt werde. Gleichzeitig nehme die Haltung zu, Entscheidungen abzulehnen, die persönliche Freiheiten einschränken – statt sich konstruktiv in die Debatte einzubringen.

Tschesnok schloss den Abend mit einem Appell an das weitere bürgerschaftliche Engagement. Er erinnerte die Anwesenden daran, dass jede Minute, die man für die Gemeinschaft investiere, gut angelegte Zeit sei.

Die Feierlichkeit stand im Zeichen derer, die die Hünfelder Kommunalpolitik in den vergangenen fünf Jahren geprägt haben. Auszeichnungen und Neuernennungen unterstrichen, wie sehr die Stadt auf engagierte Freiwillige angewiesen ist. Gleichzeitig war die Veranstaltung ein Mahnmal für die Herausforderungen, die sinkende Bürgerbeteiligung und wachsender Individualismus mit sich bringen.

Quelle