27 April 2026, 20:15

Howard Carpendale und Oliver Welke liefern sich Wortgefecht nach heute-show-Witz

Mann in weißem Hemd und braunen Hosen, der in ein Mikrofon spricht, vor einem pinken 'Berlin as Fuck'-Plakat auf der Bühne

Howard Carpendale und Oliver Welke liefern sich Wortgefecht nach heute-show-Witz

Ein Witz über Schlager-Legende Howard Carpendale in der ZDF-heute-show hat eine öffentliche Kontroverse ausgelöst. Der 80-jährige Sänger, der derzeit auf Deutschland-Tournee ist, reagierte auf eine Bemerkung von Moderator Oliver Welke, die ältere Zuschauer verärgert hatte. Welke weigert sich seitdem, zurückzurudern, und bezeichnet die Äußerung als Teil einer satirischen Nummer.

Der Streit begann während eines heute-show-Beitrags über Roboter in Pflegeheimen. In der Satire wurde gefragt, ob Maschinen Witze erzählen könnten – woraufhin Welke eine spitze Bemerkung auf Carpendales Kosten machte. Der Sänger, der kürzlich mit 80 Jahren erstmals die Spitze der offiziellen deutschen Albumcharts erreichte, fühlte sich angegriffen und konterte direkt auf Instagram.

Carpendale nannte Welke beim Namen, verteidigte seine Fans als "anständige Leute" und lud den Moderator ein, sich in Einfühlungsvermögen zu üben. Zudem kündigte er an, auf eine Entschuldigung zu bestehen. Welke jedoch blieb bei seiner Aussage und argumentierte, der Witz sei Teil des satirischen Formats der Sendung. Er gab zwar zu, noch nie auf einem Carpendale-Konzert gewesen zu sein, behauptete aber, das Publikum des Künstlers umfasse alle Altersgruppen.

Die Auseinandersetzung kommt zu einer Zeit, in der Marktforschungen zeigen, dass das Kernpublikum des ZDF überwiegend älter ist. Carpendales aktuelle Tournee und Chart-Erfolge unterstreichen seine anhaltende Beliebtheit bei genau dieser Zielgruppe.

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Der Wortwechsel lenkt den Blick auf die Generationenkluft in Medien und Unterhaltung. Während Carpendale auf einer Entschuldigung besteht, beharrt Welke darauf, dass es sich um harmlose Satire gehandelt habe. Die Debatte spiegelt größere Diskussionen über Humor, Publikumssensibilität und den öffentlichen Rundfunk in Deutschland wider.

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