Hotel- und Gastronomiebranche kämpft mit Rekordkosten und schwindender Nachfrage
Clara FrankeHotel- und Gastronomiebranche kämpft mit Rekordkosten und schwindender Nachfrage
Die Hotel- und Gastronomiebranche in Deutschland steht vor enormen Herausforderungen. Steigende Kosten und eine nachlassende Nachfrage belasten die Unternehmen schwer, während die Inflation die Umsätze zusätzlich drückt. 90 Prozent der Betriebe kämpfen mit höheren Ausgaben für Energie und Treibstoff. Gleichzeitig melden 86 Prozent stark steigende Preise für Lebensmittel und Getränke. Auch Transport- und Logistikkosten sind bei 80 Prozent der Unternehmen gestiegen.
Die Spannungen im Iran haben die Situation verschärft: 76 Prozent der Hotels und Gaststätten verzeichnen einen Rückgang der Kundennachfrage. Fast die Hälfte aller Betriebe ist zudem von Stornierungen betroffen – bei Hotels sind es 50 Prozent, bei Restaurants 38 Prozent. Viele Verbraucher sparen angesichts der wirtschaftlichen Belastung beim Essen außerhalb des Hauses.
Die Branche leidet unter sinkenden Umsätzen, höheren Kosten und weniger Gästen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsätze um 5,1 Prozent gesunken. Jana Schimke, die neue Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), bezeichnet die aktuelle Lage als dramatisch. Die Kombination aus steigenden Ausgaben und rückläufiger Nachfrage stellt die Branche vor existenzielle Probleme.






