21 March 2026, 04:13

Hessens Staatsforsten erhöhen Holzeinschlag 2025 – doch die Buchen verschwinden weiter

Ein Vintage-Papier mit der Aufschrift "Forstwirtschaft und Bewässerung, Januar 1904" und einer Illustration von üppigen, grünen Bäumen in verschiedenen Schattierungen.

Mehr Holz geerntet im Jahr 2025 in deutschen Staatswäldern - Hessens Staatsforsten erhöhen Holzeinschlag 2025 – doch die Buchen verschwinden weiter

Holzeinschlag in Hessens Staatswäldern steigt 2025 leicht an

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Im Jahr 2025 verzeichnete der Holzeinschlag in den hessischen Staatsforsten einen moderaten Anstieg auf rund 1,49 Millionen Kubikmeter. Der Zuwachs steht im Zusammenhang mit den langfristigen Folgen von Dürreperioden und Hitzewellen, die die Buchenbestände der Region noch Jahre nach den ersten Schäden belasten.

Besonders auffällig war der Anstieg beim Laubholzeinschlag, der 2025 um etwa 25 Prozent stieg. Dies folgte auf die Aufhebung eines vorübergehenden Fällverbots für bestimmte Buchenbestände im Jahr 2024. Gleichzeitig ging der Nadelholzeinschlag im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent zurück.

Zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 stieg der Gesamtholzeinschlag um etwa 6 Prozent. Die Landesforstanstalt HessenForst passte ihre Arbeiten im Winter an, um die Bodenqualität zu schonen und gleichzeitig eine stetige Holzversorgung zu gewährleisten.

Die anhaltende Entfernung geschädigter Buchen hat seit 2020 die Fläche der buchenreichen Wälder um 5 bis 7 Prozent verringert. Aktuelle Zahlen von Anfang 2026 zeigen einen Nettoverlust von rund 12.000 Hektar, vor allem durch erhöhten Holzeinschlag und Sturmschäden. Die Holzernte bleibt eng mit Umbaumaßnahmen im Wald verbunden, wobei gezielte Durchforstungen das Ziel haben, widerstandsfähigere Mischwälder zu schaffen.

Der Anstieg des Holzeinschlags spiegelt sowohl die verzögerten Auswirkungen vergangener Dürren als auch aktives Forstmanagement wider. Während die Buchenbestände zurückgehen und sich die Bewirtschaftung anpasst, entwickeln sich Hessens Staatsforsten hin zu stabileren, artenreicheren Ökosystemen.

Quelle