01 April 2026, 00:14

Hessen sichert 150.000 Euro für die Arbeit der Vertriebenenverbände

Mahnmal in Berlin, Deutschland, mit Blumen, Kerzen, Fotos und Plakaten, die vor einem Zaun auf dem Boden liegen.

Hessen sichert 150.000 Euro für die Arbeit der Vertriebenenverbände

Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Innenminister Roman Poseck überreichte den Förderbescheid im Haus der Heimat in Wiesbaden. Die Mittel sichern die weitere Arbeit der Organisation trotz knapper Haushaltslagen.

Der hessische Landesverband des BdV vertritt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler. Im Mittelpunkt stehen die Bewahrung der Geschichte, Kultur und Identität derer, die Flucht, Vertreibung und einen Neuanfang erlebt haben. Der Verband organisiert zudem Begegnungen, pflegt Traditionen und schafft Räume für den Dialog.

Die Förderung stärkt die Strukturen der Organisation und garantiert ihre langfristige Kontinuität. Ein Teil der Gelder fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die zentrale Aufgaben koordiniert und die regionalen Gruppen unterstützt. Trotz angespannter Haushaltslage hielt die Landesregierung die volle Förderung aufrecht – ein Zeichen für ihr Engagement in der Erinnerungskultur.

Ein Höhepunkt ist die Frühjahrstagung des Egerländer Landesverbands Hessen am 23. März 2025, zu der 26 stimmberechtigte Mitglieder erwartet werden. Eine weitere Konferenz folgt am 22. März 2026 in Offenbach. Diese Treffen unterstreichen die lebendige Vernetzung innerhalb des BdV.

Die 150.000 Euro sind eine konkrete Unterstützung für die Arbeit des BdV in Hessen. Sie fließen in die Bewahrung kulturellen Erbes, die historische Erinnerung und den organisatorischen Betrieb. Die Entscheidung des Landes zeigt: Gelebte Erinnerung braucht nicht nur Worte, sondern auch finanzielle Rückendeckung.

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