Henkel spaltet zwei Kernbereiche ab – radikale Konzernreform 2026
Der Konsumgüterkonzern Henkel vollzieht einen tiefgreifenden Strukturwandel. Das Unternehmen hat Abspaltungsverträge mit seinen Tochtergesellschaften unterzeichnet, um zwei zentrale Geschäftsbereiche als eigenständige Einheiten auszugliedern. Diese Entscheidung folgt der formellen Zustimmung der Aktionäre während der Hauptversammlung am 27. April 2026. Die Aufteilung betrifft die Bereiche Konsumgütermarken sowie Klebstofftechnologien. Beide Sparten werden künftig als unabhängige Tochtergesellschaften operieren und ihre Geschäfte eigenständig führen. Der Vorstand von Henkel hatte zuvor beschlossen, diese zentralen Geschäftsbereiche in separate Unternehmen zu überführen, um die strategische Ausrichtung zu schärfen.
Die rechtliche Begleitung der Transaktion übernimmt die renommierte Kanzlei Hengeler Mueller. Die Abspaltung markiert einen bedeutenden Schritt in der Unternehmensgeschichte, da Henkel damit seine Konzernstruktur grundlegend neu ordnet. Mit der Ausgliederung der beiden Sparten setzt Henkel seine langfristige Strategie um, die Wettbewerbsfähigkeit durch fokussiertere Geschäftsmodelle zu stärken. Die eigenständige Führung der Tochtergesellschaften soll mehr Flexibilität und Wachstumschancen in den jeweiligen Märkten ermöglichen.






