Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Bundesliga-Sieg
Lukas BraunHeidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Bundesliga-Sieg
Heidenheims Abstiegsängste verschärfen sich nach 13. Spiel in Folge ohne Sieg in der Bundesliga
Eine knappe Niederlage gegen Eintracht Frankfurt ließ den 1. FC Heidenheim zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück – die Sorgen um den Klassenerhalt wachsen. Die Frustration kochte hoch, als ein umstrittener Abseitsentscheid den möglichen Ausgleichstreffer verweigerte.
Von Beginn an kämpfte die Mannschaft mit ihrer Offensivkraft: Trotz einer stabilen Defensivleistung gelang es im ersten Durchgang nicht, klare Torchancen herauszuarbeiten. Selbst nach der Roten Karte gegen Frankfurts Kapitän blieb Heidenheims Angriff stumpf und harmlos.
Die defensiven Schwächen kamen erneut zum Vorschein, als Frankfurt das Siegtor erzielte – Trainer Frank Schmidt zeigte sich sichtlich verärgert. Später kritisierte er die Inkonsistenz seiner Abwehr, doch besonders hart fielen seine Worte zum Abseitsentscheid aus, der Sirlord Contehs Tor annullierte. Die Wiederholungen zeigten, dass der Stürmer nur Millimeter vor dem letzten Abwehrspieler stand. Conteh bezeichnete das halbautomatische System als "völligen Unsinn" und "kein Fußball mehr". Schmidt, obwohl kritisch, betonte, er vertraue weiterhin auf die Technologie.
Die Niederlage verlängert eine besorgniserregende Serie. Seit der Winterpause zählt Heidenheim zu den schwächsten Teams der Liga – Tore fallen trotz Chancen viel zu selten. Der offensive Niedergang erinnert an die Probleme anderer Aufsteiger: Fehlende Kreativität und mangelnde Effizienz vor dem Tor verschärfen die Krise. Selbst beim seltenen 2:0-Sieg gegen den HSV früher in der Saison nutzten die Gegner die wenigen Gelegenheiten gnadenlos – ein Muster, das Schmidts Team nun verfolgt.
Die Pleite zementiert Heidenheims Platz im Tabellenkeller, die sieglose Durststrecke zieht sich über Wochen. Ohne eine radikale Wende wird der Bundesliga-Verbleib immer unwahrscheinlicher. Der Abstand zum rettenden Ufer bleibt groß – und die Zeit wird knapp.