Hannover 96 siegt chaotisch in Magdeburg – 70 verletzte Polizisten bei Krawallen
Clara FrankeErstes Spiel Nach Krawallen: Hannover Siege in Magdeburg - Hannover 96 siegt chaotisch in Magdeburg – 70 verletzte Polizisten bei Krawallen
Hannover 96 sichert sich chaotischen 2:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Magdeburg
In einem turbulent verlaufenen Zweitliga-Duell setzte sich Hannover 96 mit 2:1 beim 1. FC Magdeburg durch. Das Spiel wurde von gewalttätigen Ausschreitungen abseits des Platzes überschattet, bei denen über 70 Polizeibeamte verletzt wurden. Auf dem Rasen führte der ehemalige Magdeburger Trainer Christian Titz seine neue Mannschaft indes zum Sieg.
Daisuke Yokota eröffnete für Hannover 96 den Torreigen und glänzte als bester Akteur der ersten Halbzeit. Die Partie nahm eine dramatische Wende, als Pyrotechnik aus dem Hannoveraner Fanblock eine fast neunminütige Spielunterbrechung erzwang.
Barış Atik glich in der 53. Minute für Magdeburg aus, doch nur drei Minuten später brachte Enzo Leopold die Gäste erneut in Führung. Marcus Mathisen verpasste in der 76. Minute mit einem Pfostenschuss knapp den erneuten Ausgleich.
Abseits des Spielfelds spitzten sich die Konflikte zu, als Fans mit der Polizei aneinandergerieten. Die Magdeburger Sponsoren entfernten daraufhin Werbebanden, um stattdessen Botschaften gegen Gewalt zu zeigen.
Für Christian Titz, der im Sommer zu Hannover 96 wechselte, war es der erste Sieg gegen seinen Ex-Klub. Mit dem 2:1-Endstand bleibt die Begegnung sowohl wegen des spannenden Spielverlaufs als auch der gewalttätigen Zwischenfälle in Erinnerung.