Handelsabkommen zwischen Kanada und USA bleibt vorerst ungewiss
Die Zukunft des Handelsabkommens zwischen Kanada, den USA und Mexiko bleibt weiterhin ungewiss. Der Handelskonflikt und mögliche Fortschritte in den Verhandlungen wurden in jüngsten Gesprächen nicht thematisiert, obwohl beide Seiten weiterhin nach Lösungen suchen. Mark Carney, Vertreter Kanadas, führte am Mittwoch ein langes und konstruktives Telefonat mit US-Präsident Donald Trump. Das Gespräch konzentrierte sich jedoch vor allem auf Sicherheitsfragen und regionale Themen wie die NATO, den Iran und die Lage im Nahen Osten. Handelsgespräche wurden explizit auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Pete Hoekstra, der US-Botschafter, bestätigte unterdessen, dass die beiden Länder noch weit von einer Einigung entfernt sind. Kanada arbeitet eng mit Verhandlungsführern, Provinzregierungen und verschiedenen Interessensvertretern zusammen, um das bestehende Handelsabkommen zu modernisieren. Ein möglicher Durchbruch, so heißt es, hinge entscheidend von einer Übereinkunft zwischen den beiden Staatschefs ab.
Carney betonte, dass Fortschritte nur möglich seien, wenn beide Seiten zu gemeinsamen Bedingungen gelangen. Gleichzeitig machte er klar, dass Kanada nicht bereit ist, ein ungünstiges Übereinkommen zu akzeptieren. Er fügte hinzu, dass das Land durchaus die Möglichkeit hätte, sofort ein schlechtes Abkommen zu unterzeichnen – diese Option jedoch bewusst ablehnt. Die Gespräche zwischen Kanada und den USA zeigen, dass trotz konstruktiver Dialoge noch erhebliche Differenzen bestehen. Ohne eine Einigung auf höchster Ebene bleibt die Modernisierung des Handelsabkommens vorerst in der Schwebe. Beide Seiten bleiben jedoch im Austausch, um langfristig eine Lösung zu finden.
