04 April 2026, 22:15

Hammer Raumstylisten vor regulärer Insolvenz – 41 Filialen kämpfen ums Überleben

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines vollen Marktplatzes in Stuttgart, Deutschland, mit mehrstöckigen Gebäuden, Passanten, Karren und verstreuten Waren; Text ist unten sichtbar.

Hammer Raumstylisten vor regulärer Insolvenz – 41 Filialen kämpfen ums Überleben

Hammer Raumstylisten GmbH steht vor der Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens, nachdem es nicht gelungen ist, einen tragfähigen Investor zu finden. Das für sein spezialisiertes Einzelhandelskonzept bekannte Unternehmen scheiterte bisher daran, Käufer zu gewinnen, die den Betrieb in der bisherigen Form erhalten wollen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestätigte, dass keine Lösung gefunden wurde, um das Geschäft wie bisher fortzuführen.

Alle 46 Hammer-Filialen waren zunächst im Rahmen des Insolvenzprozesses geschlossen worden. Trotz Bemühungen sind derzeit nur noch 41 Standorte geöffnet – für etwa die Hälfte der ursprünglichen Filialen hat sich bisher kein Investor gefunden, der den Betrieb fortsetzen würde. Das Unternehmen hatte gehofft, den Geschäftsbetrieb als Ganzes zu übertragen, doch die Aussichten auf ein solches Szenario sind derzeit gering.

Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter werden vorerst bis Ende März 2026 von der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Danach wäre die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit nur durch drastische Maßnahmen möglich, darunter weitere Filialschließungen und Räumungsverkäufe. Wie der vorläufige Verwalter Stefan Meyer mitteilte, sind die Verhandlungen mit den beiden verbleibenden potenziellen Käufern ins Stocken geraten – konkrete Übernahmepläne gibt es derzeit nicht.

Seit dem 1. April 2026 laufen in den verbleibenden 41 Filialen Räumungsverkäufe, um Liquidität zu generieren. Von den vier interessierten Parteien wurden bisher weder alternative Konzepte noch verbindliche Angebote vorgelegt. Ohne einen Käufer bleibt ungewiss, ob das Unternehmen in seiner bisherigen Form weitergeführt werden kann.

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Das reguläre Insolvenzverfahren wird offiziell am 1. April 2026 eröffnet. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun von einer letzten Rettungslösung ab – doch die bisherigen Bemühungen blieben ohne Ergebnis. Mitarbeiter und Kunden müssen sich auf weitere Veränderungen einstellen, während das Unternehmen diese schwierige Phase durchläuft.

Quelle