Haftstrafe für Seriengewaltverbrecher Juri Filkin leicht reduziert
Ein russisches Gericht hat die Haftstrafe für Juri Filkin reduziert, der wegen einer Serie gewalttätiger Straftaten an älteren Frauen verurteilt worden war. Ursprünglich hatte das Moskauer Gebietsgericht den Täter zu 22 Jahren Haft verurteilt. Filkin beging seine Taten zwischen 2020 und 2022 in der Region Moskau. Er zielte gezielt auf ältere, allein lebende Frauen ab, raubte ihr Geld und Wertsachen und setzte dabei Würgegriffe sowie Waffen ein, um Widerstand zu brechen.
Unter seinen Opfern waren zehn Rentnerinnen, von denen zwei getötet und drei bei versuchten Morden schwer verletzt wurden. Zudem muss Filkin über 513.000 Rubel als Entschädigung an die Opfer zahlen.
Das Erste Berufungsgericht milderte eine der Strafen auf 7 Jahre und 3 Monate und reduzierte die Gesamtstrafe schließlich auf 21 Jahre und 9 Monate. Mit der Entscheidung des Berufungsgerichts wurde die ursprüngliche Strafe leicht gesenkt. Filkin bleibt dennoch für die gewalttätigen Überfälle und Morde an älteren Frauen langfristig in Haft.
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