Grüne fordern Solar-Bonus und Turbo für Windkraft – doch reicht das für die Energiewende?
Grüne fordern beschleunigte Windkraft-Ausweitung und Recht auf Solaranschluss - Grüne fordern Solar-Bonus und Turbo für Windkraft – doch reicht das für die Energiewende?
Die Grünen haben ein Paket ambitionierter Vorschläge vorgestellt, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen Kostensenkungen für Verbraucher, vereinfachte Netzanbindungen für Solaranlagen sowie der Ausbau von Windkraft und Speicherkapazitäten. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Partei die Abhängigkeit der Regierung von fossilen Gaskraftwerken kritisiert und schnellere Fortschritte bei den Klimazielen fordert.
Kernstück der Strategie der Grünen ist die Forderung nach einem gesetzlichen Anspruch, der Bürgern ermöglicht, Solaranlagen ohne Verzögerungen ans Stromnetz anzuschließen. Zudem sollen Netzbetreiber verbindliche Fristen für die Bearbeitung privater Solarprojekte erhalten. Um Strom für Haushalte günstiger zu machen, setzt sich die Partei für niedrigere Netzentgelte und eine Senkung der Stromsteuer ein.
Als weiteren Anreiz schlagen die Grünen einen "Solar-Bonus" vor: 600 Stunden kostenlosen Strom in den Sommermonaten. Damit soll der Anreiz steigen, Photovoltaikanlagen zu installieren, während gleichzeitig die Netzbelastung in Spitzenzeiten verringert wird. Parallel dazu soll die jährliche Ausschreibungsmenge für Onshore-Windkraft von derzeit 10 auf 15 Gigawatt verdreifacht werden, um den Ausbau zu beschleunigen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Netzausbau. Die Partei unterstützt eine "Verteilnetz-Offensive" bis 2030, um Engpässe zu beseitigen, die den Ausbau erneuerbarer Energien bremsen. Bei neuen Übertragungsprojekten bevorzugt sie Freileitungen gegenüber teuren Erdkabeln. Zudem sind höhere Investitionen in netzdienliche Speichersysteme und intelligente Zähler vorgesehen.
Die Vorschläge knüpfen an die jüngsten Fortschritte bei Bürgerenergieprojekten an. In den letzten fünf Jahren sind die Fördermittel für solche Vorhaben stark gestiegen. Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) liegt mittlerweile bei 12 bis 15 Cent pro Kilowattstunde für förderfähige Projekte – ein Anstieg gegenüber 7 bis 8 Cent im Jahr 2021. Landesprogramme wie die 20-prozentige Eigenkapitalrendite in Baden-Württemberg oder steuerbegünstigte Modelle in Bayern haben private Investitionen attraktiver gemacht. Auch die Fördermittel von KfW und Bundeswirtschaftsministerium sind gewachsen und erreichen 2025 voraussichtlich 500 Millionen Euro.
Kritik üben die Grünen jedoch an den Regierungsplänen zum Ausbau fossiler Gaskraftwerke. Diese stünden im Widerspruch zu den Klimazielen und riskierten, die Energiepreise auf Jahre hinaus hoch zu halten.
Ziel des Grünen-Pakets ist es, erneuerbare Energien günstiger, schneller umsetzbar und zugänglicher zu machen. Bei einer Umsetzung würden die Maßnahmen die Kosten für Haushalte senken, die Solar- und Windkapazitäten ausbauen und die Netze für mehr Ökostrom ertüchtigen. Im Fokus bleibt die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen – bei gleichzeitiger Sicherung bezahlbarer Energie für Verbraucher.
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