Giftige Ewigkeitschemikalien: Sieben Brunnen bei Fliegerhorst Hohn stark belastet
Tim SimonWells an Hohn Airport kontaminiert mit 'Ewigkeitschemikalien' - Giftige Ewigkeitschemikalien: Sieben Brunnen bei Fliegerhorst Hohn stark belastet
In der Nähe des Fliegerhorstes Hohn wurden Belastungen durch schädliche "Ewigkeitschemikalien" in Brunnen nachgewiesen. Untersuchungen ergaben, dass in sieben privaten Wasserquellen bedenklich hohe Werte von PFAS vorliegen – daraufhin wurden Anwohner gewarnt. Die Verunreinigung steht im Zusammenhang mit Löschschaum, der bei militärischen Übungen eingesetzt wurde.
Eine aktuelle Untersuchung förderte zutage, dass 31 Brunnen auf dem Gelände des Fliegerhorstes Hohn mit PFAS belastet sind – Chemikalien, die sich in der Natur nicht abbauen. Diese als Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) bekannten Stoffe werden mit schweren Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht, darunter Leberschäden und bestimmte Krebsarten. Behörden vermuten, dass sich die Chemikalien über Oberflächenwasser über das Militärgelände hinaus ausgebreitet haben.
Anwohner, die auf private Brunnen angewiesen sind, wurde geraten, das Wasser nicht zum Trinken oder Kochen zu verwenden, falls die Tests hohe PFAS-Werte nachwiesen. Während 24 nahegelegene Brunnen geringere Konzentrationen aufwiesen, überschritten sieben die gesetzlichen Grenzwerte. Eine dritte Testrunde soll nun 25 weitere Brunnen östlich des Fliegerhorstes überprüfen.
Ursache der Kontamination ist PFAS-haltiger Löschschaum, der bei früheren Übungen auf dem Militärgelände verwendet wurde. Viele Haushalte in der Region sind auf private Brunnen angewiesen, was Bedenken hinsichtlich einer langfristigen Belastung weckt.
Die Behörden überwachen die Lage weiterhin, während zusätzliche Tests geplant sind. Betroffene Anwohner müssen bis zur Senkung der Belastungswerte auf alternative Wasserquellen ausweichen. Die Ergebnisse unterstreichen die langfristigen Folgen von PFAS-Verschmutzung durch militärische Aktivitäten.






