03 May 2026, 00:18

Gespaltene Stadt: Rechtsextreme und Gewerkschafter demonstrieren in Braunschweig

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration auf einer Straße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund bei klarem blauem Himmel.

Gespaltene Stadt: Rechtsextreme und Gewerkschafter demonstrieren in Braunschweig

In Braunschweig kam es am Freitag zu mehreren Kundgebungen, als unterschiedliche Gruppen auf die Straße gingen. Der Tag war geprägt von einer rechtsextremen Versammlung sowie Arbeitskampf-Demonstrationen, bei denen es vereinzelt zu Auseinandersetzungen kam. Bis zum späten Nachmittag endeten alle Veranstaltungen ohne größere Zwischenfälle.

Der Tag begann um 11 Uhr mit dem „Tag der Arbeit“-Marsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Rund 1.800 Menschen versammelten sich am Burgplatz, bevor sie zum Bürgerpark zogen, wo die Veranstaltung gegen 12:30 Uhr endete. Einige Teilnehmer schlossen sich später einer spontanen Gegenkundgebung in der Nähe des Hauptbahnhofs an.

Um 13:05 Uhr veranstaltete die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung. Die etwa 40köpfige Gruppe sah sich Störungen ausgesetzt, als Eier geworfen wurden, doch es gab weder Verletzte noch Sachschäden. Gleichzeitig startete vom Konrad-Adenauer-Ring aus ein zweiter DGB-Marsch.

Die Polizei meldete vereinzelte Konflikte während der Proteste. Es kam zu Beleidigungen, zwei Beamte wurden angegriffen, und eine Person leistete Widerstand bei der Festnahme. Trotz dieser Vorfälle blieben die Demonstrationen weitgehend friedlich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die geplante Route der NPD musste aufgrund der DGB-Präsenz geändert werden. Bis 17:15 Uhr waren alle Veranstaltungen beendet.

Die Proteste in Braunschweig endeten mit kleineren Störungen, aber ohne schwerwiegende Vorfälle. Die Behörden steuerten die Ereignisse wie geplant und sorgten dafür, dass alle Märsche ohne Eskalation zu Ende gingen. Der Tag zeigte sowohl politische Meinungsäußerung als auch öffentlichen Widerstand, während die Polizei die ganze Zeit über für Ordnung sorgte.

Quelle