03 March 2026, 00:31

Genmab erobert mit Antikörper-Therapien den deutschen Krebsmarkt

Eine Säulendiagramm, das die Anzahl der Krebsdiagnosen in Deutschland zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Genmab erobert mit Antikörper-Therapien den deutschen Krebsmarkt

Dänisches Biotech-Unternehmen Genmab A/S avanciert zum wichtigen Akteur in der Antikörper-basierten Krebstherapie in Deutschland

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Die Therapien des dänischen Biotech-Unternehmens Genmab A/S sind mittlerweile fester Bestandteil der deutschen onkologischen Leitlinien, während jüngste Zulassungen in Europa die Marktposition des Unternehmens gestärkt haben. Trotz solider Partnerschaften und Lizenzvereinbarungen bleibt die risikoreiche Entwicklungspipeline des Unternehmens jedoch ein entscheidender Faktor für die Aktienperformance.

Genmab spezialisiert sich auf monoklonale Antikörper und Krebsimmuntherapien. Zu den bekanntesten Produkten zählen Epcoritamab (EPKINLY®) zur Behandlung von rezidivierendem oder refraktärem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom sowie Ofatumumab (KESIMPTA®) für Patienten mit multipler Sklerose. Beide Wirkstoffe erhielten zwischen 2023 und 2024 eine EU-weite Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), mit erweiterten Indikationen und voller Marktzulassung in Deutschland voraussichtlich bis Anfang 2026.

Das Geschäftsmodell von Genmab basiert auf zwei Säulen: der Eigenentwicklung von Wirkstoffen und Lizenzvereinbarungen mit großen Pharmapartnern. Kooperationen mit Janssen und AbbVie haben die Einnahmequellen des Unternehmens gesichert, während laufende Lizenzgebühren aus zugelassenen Therapien für finanzielle Stabilität sorgen. Deutsche Anleger können Genmab-Aktien über die meisten etablierten Online-Broker und Direktbanken handeln, was die Zugänglichkeit für einen breiten Investorenkreis erhöht.

Doch die Entwicklungspipeline von Genmab bleibt volatil. Rückschläge in klinischen Studien haben zu Schwankungen im Aktienkurs geführt und den Ruf des Unternehmens als hochriskante, aber potenziell ertragreiche Investition gefestigt. Zwar bewerten Analysten das Unternehmen grundsätzlich positiv, sie verweisen jedoch auch auf die grundsätzlichen Unsicherheiten in der Biotech-Branche.

Positive Bewertungen europäischer Regulierungsbehörden haben Genmab einen festen Platz in deutschen Behandlungsprotokollen verschafft. Die Therapien des Unternehmens entsprechen nun den nationalen Leitlinien für Onkologie und multiple Sklerose, was langfristige Lizenzeinnahmen sichert. Angesichts der anhaltenden klinischen Risiken wird die weitere Performance jedoch davon abhängen, inwieweit es Genmab gelingt, Innovation mit regulatorischem und marktlichem Erfolg in Einklang zu bringen.