16 April 2026, 12:14

"Generationen im Dialog": Dürens Diskussionsrunde zur Gleichberechtigung zeigt Fortschritte und Lücken

Drei Frauen sitzen an einem unordentlichen Tisch in einem raum├Ąhnlichen Setting und führen eine Diskussion, mit Papieren, Büchern, einer Glocke und einem Mobiltelefon.

"Generationen im Dialog": Dürens Diskussionsrunde zur Gleichberechtigung zeigt Fortschritte und Lücken

Düren veranstaltete "Generationen im Dialog" zu Gleichberechtigung

Am 27. März 2026 fand in Düren eine Veranstaltung unter dem Titel "Generationen im Dialog" statt, die sich mit der Geschlechtergerechtigkeit befasste. Die Zusammenkunft brachte Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren sowie lokale Verantwortungsträger zusammen, um über erreichte Fortschritte und weiterhin bestehende Herausforderungen zu diskutieren. Als Teil der Aktivitäten zum Internationalen Frauentag sollte die Veranstaltung den Austausch zwischen den Generationen zu Themen wie Fairness und Gerechtigkeit fördern.

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Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem historischen Rückblick auf die Entwicklung der Gleichberechtigung in Düren, präsentiert von Daniel Schulte, dem Leiter des Stadt- und Kreisarchivs. Sein Vortrag bildete den Rahmen für die anschließenden Gespräche darüber, wie sich die Wahrnehmung von Gleichheit im Laufe der Zeit gewandelt hat.

Rund 20 Oberstuflerinnen und Oberstufler des Pädagogik-Kurses am St.-Angela-Gymnasium nahmen an der Diskussion teil. Begleitet wurden sie von Mitgliedern des Seniorenbeirats und des Frauenforums, was für eine vielfältige Perspektivenmischung sorgte. Agnes Ophoven-Polaczek, Leiterin des Amts für Generationen, Ehrenamt und Pflege, betonte, dass persönliche Erfahrungen solche Gespräche auf besonders bereichernde Weise prägen.

Auch Christopher Lühr, Dürens Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, war vor Ort. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, wies auf weiterhin ungelöste Probleme hin – etwa Lohnungleichheit und Belästigungserfahrungen junger Frauen. Die Veranstaltung machte deutlich, wie der Dialog zwischen den Generationen die Gesellschaft in Richtung größerer Chancengerechtigkeit voranbringen kann.

Organisiert wurde das Programm vom Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Düren.

Die Diskussionen zeigten sowohl Fortschritte als auch anhaltende Defizite in der Gleichstellungspolitik. Durch die Begegnung verschiedener Altersgruppen unterstrich die Veranstaltung den Wert gemeinsamer Perspektiven bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Die Verantwortlichen planen, diese Gespräche in künftigen Initiativen weiterzuführen.

Quelle