24 April 2026, 22:12

Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2 gestoppt – Natriumfluorid ohne Sicherheit

Lastwagen in der Nähe eines Gebäudes mit einem "Gefahr aufgrund offener Grabung"-Schild geparkt, umgeben von Bäumen, anderen Gebäuden, Strommasten und einem klaren blauen Himmel.

Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2 gestoppt – Natriumfluorid ohne Sicherheit

Ein Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien wurde in den frühen Morgenstunden gestoppt, nachdem Autofahrer Bedenken wegen seines gefährlichen Zustands geäußert hatten. Das Fahrzeug, das auf der A2 in Richtung Hannover unterwegs war, verfügte über keine funktionierenden Beleuchtung und transportierte – wie später festgestellt wurde – Natriumfluorid ohne die vorgeschriebenen Sicherheitskennzeichnungen. Die Behörden griffen umgehend ein, um weitere Risiken zu verhindern.

Gegen 3:40 Uhr morgens meldeten Fahrer einen Sattelschlepper auf der A2, dessen Lichter aus waren und dessen Warnblinker nicht aktiviert waren. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und geleitete ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Der 52-jährige Fahrer, der aus Belarus stammt, transportierte Fässer mit Natriumfluorid.

Der Lastwagen wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße angehalten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eines der Fässer nicht ordnungsgemäß gesichert und beschädigt war. Zudem fehlte die vorgeschriebene Gefahrgutkennzeichnung, und die Rückleuchten des Fahrzeugs funktionierten nicht.

Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern um den Lkw ab und alarmierten die Feuerwehr. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden vorsorglich dekontaminiert. Die Feuerwehrkräfte verbringen derzeit den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter. Der Lastwagen wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und darf seine Fahrt nicht fortsetzen.

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Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Verkehrssperrung und einem kontrollierten Einsatz der Rettungskräfte. Das beschädigte Fass wird sicher gesichert, während Fahrer und betroffener Beamter dekontaminiert wurden. Der Lkw bleibt bis auf Weiteres außer Betrieb.

Quelle