28 April 2026, 20:40

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Schwarzes und weißes Foto einer Herde von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text am unteren Rand.

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Rund 30 Freiwillige unterstützten im Jahr 2026 während der Weidesaison die Landwirte im Südschwarzwald. Ihre Hilfe kam als zusätzliche Entlastung, nachdem der Rückkehr der Wölfe zu einem erhöhten Arbeitsaufwand für die lokalen Viehhalter geführt hatte. Die Initiative sollte den Druck auf die Bauern verringern und gleichzeitig die Verbindung zwischen Landwirtschaft und der breiten Öffentlichkeit stärken.

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Die Ehrenamtlichen waren auf zwei Projektbetrieben in Lenzkirch und Elzach-Yach im Einsatz. Zu ihren Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden überwucherter Vegetation sowie das Verstärken von Weidetoren, um die Koppeln zu sichern. Neben der praktischen Arbeit erhielten die Teilnehmer aktuelle Informationen zur Wolfsbeobachtung und den jüngsten Entwicklungen in der Schwarzwaldregion.

Die Gruppen setzten sich aus einem bunten Mix zusammen: Studierende, langjährige Aktivisten und weitere engagierte Bürger beteiligten sich. Die Nachfrage war groß, und die verfügbaren Plätze waren schnell vergeben. Die Organisatoren betonten, dass es nicht darum gehe, professionelle Arbeitskräfte auf den Höfen zu ersetzen, sondern Solidarität mit der traditionellen Weidewirtschaft zu zeigen.

Das übergeordnete Herdenschutzprojekt zielt darauf ab, die Belastung der Landwirte zu verringern und gleichzeitig das öffentliche Verständnis für die Herausforderungen der Landwirtschaft zu fördern. Indem es Menschen zusammenbringt, macht es deutlich, wie wichtig gemeinsames Engagement ist, um den Artenschutz mit den Bedürfnissen der Landwirtschaft in Einklang zu bringen.

Die von Freiwilligen geleistete Weidehilfe bot den Bauern konkrete Unterstützung bei den zusätzlichen Anforderungen durch den Wolfsschutz. Gleichzeitig schuf sie Gelegenheiten, um die Öffentlichkeit für ländliche Themen zu sensibilisieren. Der Erfolg des Projekts spiegelt das wachsende Interesse wider, eine nachhaltige Beweidung in der Region zu fördern.

Quelle