Frankfurt leuchtet zum Ramadan 2025 – und setzt ein Zeichen für Vielfalt
Clara FrankeRamadan und Fastenzeit beginnen - Illumination in Frankfurt - Frankfurt leuchtet zum Ramadan 2025 – und setzt ein Zeichen für Vielfalt
In diesem Jahr beginnt der heilige Monat Ramadan am Mittwochabend, der erste Fastentag fällt auf Donnerstag. In einer ungewöhnlichen Überschneidung findet an diesem Tag auch der Aschermittwoch statt – der Beginn der christlichen Fastenzeit. Unterdessen bereitet sich Eintracht Frankfurt zum dritten Mal in Folge darauf vor, seine Straßen mit besonderen Ramadan-Dekorationen zu beleuchten.
Am Dienstag um 18:00 Uhr werden in Frankfurts Fressgass-Viertel die Ramadan-Lichter eingeschaltet. Die Installation zeigt Halbmonde, Sterne, traditionelle Fanoos-Laternen sowie die Inschrift "Frohes Ramadan". Die Stadt war 2024 die erste in Deutschland, die eine solche Beleuchtung einführte, und setzte damit ein Beispiel für andere.
Köln folgte Frankfurts Vorbild noch im selben Jahr: Auch die Venloer Straße in Ehrenfeld wurde mit ähnlichen Dekorationen geschmückt. Beide Städte führen die Tradition seitdem fort, doch bisher haben sich keine weiteren deutschen Städte angeschlossen.
Nargess Eskandari-Grünberg, Frankfurter Oberbürgermeisterin und Beauftragte für Diversität, betonte die Bedeutung der Lichter. Muslimisches Leben sei ein selbstverständlicher und unverzichtbarer Teil der städtischen Identität, so Eskandari-Grünberg. Die Beleuchtung stehe als Symbol der Hoffnung und des Zusammenhalts in Frankfurts multikultureller Gemeinschaft.
Die Ramadan-Lichter bleiben den gesamten Monat über sichtbar und markieren eine Zeit der Besinnung für Muslime weltweit. Mit der fortschreitenden Tradition unterstreicht Frankfurt sein Engagement für die Feier kultureller Vielfalt. Die diesjährige Überschneidung von Ramadan und Fastenzeit hebt zudem die gemeinsamen Themen des Fastens und der spirituellen Erneuerung über die Religionen hinweg hervor.






