10 April 2026, 18:14

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grünes Kulturzentrum

Eine Gruppe von Menschen auf Pferden vor einem Gebäude mit Bäumen und Wolken im Hintergrund und einem Text am unteren Rand mit der Aufschrift "Doncaster Races, Race for the Great Stakes, 1839".

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grünes Kulturzentrum

Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Parteivertreter argumentieren, dass das Gelände stattdessen zu einem grünen Zentrum für Sport, Kultur und Freizeit entwickelt werden sollte. Ihre Position steht im Widerspruch zum Vorhaben des Senats, der dort Bauprojekte vorantreibt – und entfacht damit erneut die Debatte über die Zukunft des Areals.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

2019 hatten sich die Bremer Bürger in einer Abstimmung gegen eine Wohnbebauung auf dem 30 Hektar großen Rennbahngelände ausgesprochen. Die FDP wirft dem Senat nun vor, dieses Votum zu ignorieren und damit einen der letzten großen Grünflächen der Stadt zu gefährden.

Ole Humpich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bremer Landtag, kritisierte die Begründung des Senats als widersprüchlich zu dessen eigenen Klimaschutz- und Hitzevorsorgezielen. Seiner Ansicht nach dürfe die bisherige Vernachlässigung des Geländes nicht als Rechtfertigung für weitere Bebauung dienen, sondern solle Anstoß für eine neue Vision sein.

Die Partei schlägt stattdessen ein Erholungs- und Kulturzentrum vor. Ihr Konzept umfasst ein professionelles Management, eine bessere Infrastruktur und Kooperationen mit privaten Unternehmen. Humpich betonte, dass der Osten Bremens einen lebendigen, zukunftsweisenden Ort brauche – und nicht weitere Bebauung.

Die FDP sieht in dem Rennbahngelände eine zentrale Chance für die Stadt. Ihr Widerstand gegen die Bebauungspläne zielt darauf ab, Grünflächen zu erhalten und gleichzeitig einen gemeinwohlorientierten Raum zu schaffen. Der Streit dreht sich nun darum, ob der Senat angesichts des öffentlichen und politischen Widerstands seine Pläne überdenken wird.

Quelle