17 April 2026, 10:13

EPG Baskets Koblenz feiert überraschenden Aufstieg in der ProA

Mannergruppe mit Kindern auf einem Basketballfeld mit Schildern "Hala Osir Starga", Zuschauern und Basketballausrüstung im Hintergrund.

EPG Baskets Koblenz feiert überraschenden Aufstieg in der ProA

EPG Baskets Koblenz sorgt in der 2. Basketball-Bundesliga ProA für Furore

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Nach Jahren am Tabellenende macht der EPG Baskets Koblenz in Deutschlands 2. Basketball-Bundesliga ProA nun von sich reden. Im Vergleich zur Vorsaison hat sich das Team um sechs Plätze verbessert und belegt aktuell den 10. Rang. Die Fans begeistert der frische, offensivere Spielstil unter der neuen Führung.

Der Aufschwung begann mit einem umfassenden Umbruch nach zwei Saisons im Abstiegskampf. Mit Stephan Dohrn, einem der aufstrebenden Namen im deutschen Basketball, übernahm ein neuer Headcoach das Ruder. Dohrn, der 2024 mit den Dragons Rhöndorf die Meisterschaft in der ProB gewann, brachte einen taktischen Wandel mit: schnelleres, unterhaltsameres Basketball, das die Anhänger begeistert.

Trotz der Fortschritte musste Koblenz am 23. März eine knappe Niederlage gegen den abstiegsbedrohten Konkurrenten Paderborn hinnehmen. Dennoch bleibt Dohrn zuversichtlich, was die weitere Entwicklung angeht. Sein ehrgeiziges Ziel: Bis zur Saison 2028/29 soll der Sprung in die Top Vier gelingen. Kurzfristig konzentriert sich der Verein jedoch darauf, den achten Tabellenplatz zu sichern.

Sportdirektor Thomas Klein setzt dabei auf einen stetigen, nachhaltigen Aufbau statt auf kurzfristige Lösungen. Auch Jannis Sonnefeld, der Small Forward des Teams, blickt optimistisch in die Zukunft und hält einen Play-off-Einzug in dieser Saison für möglich. Mit einer Mischung aus neuen taktischen Ansätzen und langfristiger Planung will Koblenz ein dauerhaft konkurrenzfähiges Team in der Liga etablieren.

Der Aufstieg vom Abstiegskandidaten zum gesicherten Mittelfeld ist eine deutliche Wende. Der neue Spielstil und die frische Führung haben dem Verein Schwung und Ambitionen verliehen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnte ein Play-off-Platz bald in Reichweite sein.

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