Eintracht Frankfurt sucht verzweifelt nach einem Stammtorwart vor Rieras Debüt
Marie SchulzNeuer Trainer Riera lässt Frankfurt's Torwart-Frage offen - Eintracht Frankfurt sucht verzweifelt nach einem Stammtorwart vor Rieras Debüt
Eintracht Frankfurts Torhüter-Frage bleibt ungelöst – vor dem ersten Spiel unter Albert Riera
Die Torhüter-Situation bei Eintracht Frankfurt ist weiterhin ungeklärt, während sich der neue Cheftrainer Albert Riera auf sein erstes Spiel vorbereitet. Die Mannschaft kämpft in dieser Saison mit massiven defensiven Problemen und hat bereits 45 Gegentore kassiert – die schlechteste Bilanz der Liga. Noch hat Riera keinen Stammkeeper benannt, was Fans und Beobachter vor dem Duell gegen den 1. FC Union Berlin rätseln lässt.
Die Unsicherheit im Tor begann bereits vor Rieras Amtsantritt. Michael Zetterer war zwar als erste Wahl im Kader für die UEFA Champions League geführt und kam auf 23 Einsätze. Doch unter dem früheren Trainer Dino Toppmöller wechselte die Rolle ständig: Zetterer stand in den ersten drei Ligaspielen zwischen den Pfosten, ehe Kauã Santos von Spieltag vier bis sieben übernahm. Toppmöller setzte dann wieder auf Zetterer bis zur Winterpause, bevor Santos im Januar zurückkehrte.
Riera hat nun das Zepter übernommen, gibt sich aber bedeckt, wer seine Nummer eins sein wird. Seine Devise ist klar: Wer im Training überzeugt, spielt. Der neue Coach hat betont, dass die Stabilisierung der Abwehr oberste Priorität hat. Angesichts der ligaweit schlechtesten Defensivstatistik könnte seine Entscheidung den Wendepunkt markieren.
Die erste Bewährungsprobe steht gegen Union Berlin an. Rieras Auswahl wird zeigen, wie er Frankfurts langjährige Abwehrprobleme angehen will.
Dass die Frankfurter in dieser Saison keinen klaren Stammtorhüter haben, unterstreicht ihre defensiven Schwächen. Rieras Premierenspiel wird beweisen, ob seine leistungsbasierte Auswahl für mehr Kontinuität sorgt. Das Ergebnis könnte entscheiden, ob sich die löchrige Abwehr endlich festigt.