10 June 2026, 12:20

Duisburger Kita-Kinder kontrollieren mit Polizei die 30er-Zone vor ihrer Tür

Großer Baum: Polizei regelt Verkehr vor Kindergarten - Kinder verteilen Warnungen

Duisburger Kita-Kinder kontrollieren mit Polizei die 30er-Zone vor ihrer Tür

Kinder aus einer Duisburger Kita haben kürzlich gemeinsam mit der örtlichen Polizei den Verkehr in der Nähe ihrer Einrichtung überwacht. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit in einer 30er-Zone vor dem Kindergarten zu fördern. Die jungen Teilnehmer verteilten thematische Karten an Autofahrer – je nach deren Verhalten am Steuer.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, erhielt eine erdbeerförmige Dankeskarte. Raser mussten stattdessen eine zitronengelbe Rüge in Kauf nehmen. Die „beerenstarken“ Dankesbotschaften überstiegen die sauren Ermahnungen bei Weitem – ein Zeichen dafür, dass die meisten Fahrer die Regeln einhielten.

Tempo-Sünder bekamen nicht nur die Zitronen-Karten, sondern mussten auch mit Strafen der Polizei rechnen. Die Kinder näherten sich den angehaltenen Fahrzeugen, um ihre Botschaften persönlich zu überreichen. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, um zu erklären, warum langsames Fahren in der Nähe von Kindergärten für die Sicherheit entscheidend ist.

Die Duisburger Polizei setzte mit dieser Kampagne auf Prävention und direkten Austausch. Die Aktion zeigte, dass bereits kleine Geschwindigkeitsreduzierungen Unfälle verhindern und Leben retten können. Gleichzeitig wurde betont, wie wichtig besondere Vorsicht in der Nähe von Schulen und Kitas ist.

Die Initiative bewies, dass Kinder als Botschafter Verkehrssicherheitskampagnen wirksamer gestalten können als offizielle Warnungen allein. Sie unterstrich, wie entscheidend Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sind, wenn es um junge Fußgänger geht. Die Aktion hinterließ bei den Autofahrern eine klare Erinnerung an ihre Verantwortung, Kinder im Straßenverkehr zu schützen.

Quelle