Dsjalbu-Festival in Magadan feiert indigene Kulturen und Frühlingsbeginn
Clara FrankeDsjalbu-Festival in Magadan feiert indigene Kulturen und Frühlingsbeginn
Magadan richtet am 28. März das traditionelle Dsjalbu-Festival aus
Das Festival feiert die indigenen Kulturen des Nordens und markiert den Übergang vom Winter zum Frühling. Delegationen aus vier Stadtbezirken nehmen an den Feierlichkeiten teil, zu denen Tänze, Rituale und Sportwettkämpfe gehören.
Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr im Duktscha-Park der ethnischen Kulturen des Nordostens. Aus Sicherheits- und Logistikgründen bleibt die Zufahrt zur Brücke, die zum Park führt, von 8:00 bis 16:30 Uhr gesperrt. Der Name Dsjalbu stammt aus der Sprache der Ewenken und bedeutet so viel wie "Frühlingsversammlungen" oder "Treffen unter Freunden".
Zu den Höhepunkten zählen eine Parade nordischer Hunderassen um 13:45 Uhr sowie Schlittenhundrennen um 14:05 Uhr. Das Programm umfasst zudem Volksaufführungen, traditionelle Rituale und Ausstellungen. Als sozialer Partner unterstützt die Magadan-Niederlassung des Bergbauunternehmens Polymetal das Festival.
Vertreter der Bezirke Olski, Omsuktschanski, Srednekanski und Severo-Ewenski beteiligen sich an den Feierlichkeiten. Das Festival ist Teil des russischen "Jahres der nationalen Einheit" und fördert kulturelles Erbe sowie den Zusammenhalt der Gemeinschaften.
Dsjalbu verbindet indigene Traditionen mit modernen Festlichkeiten in Magadan. Die Veranstaltung ehrt den Frühlingsbeginn und präsentiert die einzigartigen kulturellen Bräuche der Region. Die Organisatoren erwarten eine starke Beteiligung der lokalen Bevölkerung und von Besuchern.






