25 April 2026, 22:13

Dinkçis emotionaler Torjubel: Sieg für Heidenheim und Hoffnung für seine Freundin

Fußballspieler in schwarzer und weißer gestreifter Jerseys mit strahlendem Lächeln und Torjubel.

Dinkçis emotionaler Torjubel: Sieg für Heidenheim und Hoffnung für seine Freundin

Heidenheim sichert sich wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli – Dinkçi widmet Tor seiner an Leukämie erkrankten Freundin

Am Samstag feierte der FC Heidenheim in der Bundesliga einen entscheidenden 2:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli. Der Sieg hält die Mannschaft vorerst über der Abstiegszone. Doch für Mittelfeldspieler Eren Dinkçi hatte das Spiel eine noch tiefere Bedeutung: Er widmete sein Tor seiner Freundin, die gegen Leukämie kämpft.

Dinkçi erzielte das Führungstor in dem wichtigen Spiel. Nach seinem Treffer zeigte er zum Himmel und hielt ein Trikot mit der Aufschrift "Für dich, Cinja" hoch. Seine Freundin Cinja befindet sich derzeit in Behandlung und könnte eine Stammzelltransplantation benötigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Verein hatte sich mit der Blutkrebs-Hilfe DKMS zusammengetan, um Fans zur Unterstützung zu motivieren. Rund um das letzte Auswärtsspiel in Freiburg ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren. Dinkçi und Cinja betonten später, dass es ihnen nie um persönliche Aufmerksamkeit ging, sondern darum, anderen in ähnlichen Kämpfen zu helfen.

Nach dem Spiel lobte Trainer Frank Schmidt Dinkçis Leistung und sein Engagement für die Sache. Der Spieler selbst hoffte, dass das Tor seiner Freundin in ihrem schwierigen Kampf Kraft und Freude spende. Der Sieg entlastete zudem Heidenheim und brachte die Mannschaft mit nur noch wenigen Spielen vor dem Saisonende weiter von den Abstiegsrängen weg.

Der Erfolg verschafft Heidenheim Luft im Abstiegskampf. Gleichzeitig haben Dinkçis Tor und die Spenderaktion des Vereins die Aufmerksamkeit für die Unterstützung von Blutkrebspatienten erhöht. Als direkte Folge der Initiative meldeten sich über 600 neue potenzielle Stammzellspender.

Quelle