DHL setzt auf Energielogistik und baut europaweite Batterie- und E-Mobilitäts-Hubs aus
Marie SchulzDHL setzt auf Energielogistik und baut europaweite Batterie- und E-Mobilitäts-Hubs aus
DHL baut seine Energielogistik-Dienstleistungen in Europa aus. Das Unternehmen investiert in neue Standorte, Technologien und Services, um Branchen wie Windenergie, Batteriespeicherung und E-Mobilität zu unterstützen. Mit diesen Schritten will der Logistikkonzern die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Energielösungen nutzen.
DHL hat den Bau eines europäischen Batterie-Logistikzentrums im niederländischen Holtum angekündigt. Die Anlage, deren Eröffnung für Anfang 2027 geplant ist, wird sich auf die Lagerung und Wartung von Hochvoltbatterien für Elektrofahrzeuge und Energiesysteme spezialisieren. Zudem hat das Unternehmen in Meung-sur-Loire, Frankreich, ein Kompetenzzentrum für Elektromobilität eröffnet, das sich auf die Logistik von EV-Komponenten und Batterien konzentriert.
Um den Transport zu sichern, führt DHL den Thermoliner ein – ein patentiertes Isolationssystem zum Schutz temperaturempfindlicher Batteriefrachten. Darüber hinaus rollt das Unternehmen den Service „Time Definite Plus“ aus, der Wartungs-, Reparatur- und Servicearbeiten für Windenergieanlagen beschleunigen soll. Der Dienst startet zunächst in 22 europäischen Ländern und Regionen, eine globale Expansion ist geplant.
DHL hat komplette Lösungen für acht zentrale Bereiche der Energielogistik entwickelt. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Umsätze im Energiesektor von 600 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 3 Milliarden Euro bis 2030 steigen werden. Die Energielogistik gilt als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der kommenden Jahre.
Der neue Standort in Holtum wird die Position von DHL im Energiesektor weiter stärken. Mit erweiterten Dienstleistungen und innovativen Lösungen bereitet sich das Unternehmen auf ein deutliches Umsatzwachstum vor. Diese Entwicklungen unterstreichen sein Engagement für die Unterstützung der Energiewende.






