DFB setzt auf Fußball statt Politik – doch bleibt wachsam gegenüber globalen Krisen
Clara FrankeDFB setzt auf Fußball statt Politik – doch bleibt wachsam gegenüber globalen Krisen
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bleibt trotz globaler Entwicklungen auf seinen sportlichen Kern fokussiert. Präsident Bernd Neuendorf hat die zurückhaltende Haltung des Verbands zu politischen Themen erneut betont, betont jedoch auch das Bewusstsein für politische Realitäten. Der DFB behält globale Entwicklungen im Blick, doch sein Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf dem Fußball. Der Verband sieht sich in der Verantwortung, seine Grundwerte wie Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion zu fördern.
Gleichzeitig steht der DFB in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage in den Gastgeberländern der Weltmeisterschaft zu beobachten. Denn obwohl der Fußball nicht im luftleeren Raum stattfindet, bleibt seine zentrale Aufgabe der Sport selbst.
Der Verband macht deutlich, dass Fußball für Zusammenhalt und nicht für Spaltung steht. Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus haben im Fußball keinen Platz. Dennoch wird sich der DFB nicht zu jeder politischen Äußerung oder tagesaktuellen Entwicklung äußern. Die Position des DFB bleibt klar: Der Fokus liegt auf der Vorbereitung des Turniers und auf dem Fußball als seinem Kern. Der Verband balanciert damit zwischen politischer Verantwortung und sportlicher Priorität.






