Deutschland verpasst Frist für EU-Lohntransparenzrichtlinie – was jetzt passiert
Lukas BraunDeutschland verpasst Frist für EU-Lohntransparenzrichtlinie – was jetzt passiert
Deutschland hat die Frist für die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie verpasst. Das Gesetz sollte Lohnunterschiede in Unternehmen transparenter machen. Ursprünglich hätte es bis zum 7. Juni in Kraft treten sollen, doch es sind noch weitere Arbeiten nötig.
Das Bundesfamilienministerium hat die Vorbereitungen für die neuen Regelungen geleitet. Die Behörden haben alle notwendigen Schritte eingeleitet, um das Gesetzgebungsverfahren zu starten. Allerdings haben Abstimmungsprobleme zu Verzögerungen geführt.
Die Richtlinie verpflichtet Unternehmen, Gehaltsunterschiede zwischen Beschäftigten offenzulegen. Ziel ist es, ungerechtfertigte Lohnungleichheiten zu verringern. Trotz der Vorarbeiten bestätigte das Ministerium, dass der Stichtag am 7. Juni nicht eingehalten werden kann.
Durch die Verzögerung müssen Unternehmen länger auf die neuen Transparenzregeln warten. Das Ministerium muss nun noch ausstehende Abstimmungen klären, bevor das Gesetz in Kraft treten kann. Ein neuer Zeitplan steht bisher noch nicht fest.






