11 April 2026, 08:15

Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro an Vorstandsgehältern – Lutz erhält Rekordabfindung

Plakat mit einem Zug auf einem Bahnsteig mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro an Vorstandsgehältern – Lutz erhält Rekordabfindung

Der Vorstand der Deutschen Bahn erhielt für das Jahr 2024 insgesamt 17,3 Millionen Euro an Vergütungen. Die Summe umfasst Gehälter, Boni sowie Abfindungen für sowohl amtierende als auch ausscheidende Führungskräfte. Der größte Anteil entfiel auf den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz.

Richard Lutz, der als CEO zurücktrat, bezog 2024 ein Festgehalt von 1,4 Millionen Euro. Hinzu kamen leistungsabhängige Boni in Höhe von 570.000 Euro. Seine Abfindung belief sich auf weitere 3,5 Millionen Euro, sodass sich seine Gesamtvergütung auf 5,5 Millionen Euro summierte – die höchste unter allen Vorstandsmitgliedern.

Auch andere ausscheidende Vorstandsmitglieder erhielten beträchtliche Abfindungen. Zu ihnen zählten Daniela Gerd tom Markotten, Berthold Huber und Sigrid Nikutta, deren kombinierte Abfindungszahlungen sich auf 11,3 Millionen Euro beliefen.

Die Vergütung der aktuellen Führungsebene lag bei knapp unter 3,7 Millionen Euro. Die neue Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla erhielt 1,17 Millionen Euro, während der langjährige Finanzvorstand Martin Seiler auf 1,22 Millionen Euro kam.

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Der Vergütungsbericht für 2024 zeigt eine Mischung aus hohen Abfindungskosten und laufenden Gehältern. Lutz' Auszahlung von 5,5 Millionen Euro sticht als höchste Einzelzahlung hervor. Gleichzeitig spiegeln die Bezüge des neuen Vorstands einen Wandel in Führung und finanziellen Prioritäten wider.

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