13 June 2026, 18:11

Dehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch geplante Reformen der Regierung

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten durch Warkens Pläne

Dehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch geplante Reformen der Regierung

Jana Schimke, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), hat Bedenken gegen die Reformpläne der Regierung geäußert. Sie warnt, dass die vorgeschlagenen Änderungen Arbeitsplätze in der Gastronomie gefährden und die Kosten für Arbeitgeber erhöhen könnten.

Schimke kritisierte die Vorschläge von Gesundheitsministerin Nina Warken, die Sozialabgaben für Minijobber in den Bereichen Gesundheit und Pflege von 13 auf 21 Prozent anzuheben. Zudem lehnte sie zusätzliche Zuschläge für diese Beschäftigten sowie höhere Krankenversicherungsbeiträge für Arbeitgeber ab.

Sie betonte die Notwendigkeit mutiger Reformen und einer besseren Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Gleichzeitig wies sie Gewerkschaftsängste zurück, wonach das neue Arbeitszeitgesetz zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen könnte, und bezeichnete diese als unbegründet. Schimke warnte zudem, dass Arbeitgeber, die ihr Personal schlecht behandeln, mit Konsequenzen rechnen müssten.

In ihren Forderungen verlangte sie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und die Reduzierung von Abgaben, um die Belastung der Gastronomiebranche zu verringern. Besonders wichtig sei es, die Lohnkosten zu senken, um die Betriebe im Sektor zu entlasten.

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Die Warnungen des Dehoga verdeutlichen mögliche Arbeitsplatzverluste, falls die Reformen umgesetzt werden. Der Verband fordert Entlastungen für Arbeitgeber durch geringere Kosten und weniger Bürokratie. Schimkes Äußerungen unterstreichen die Spannung zwischen Reformbestrebungen und der Zukunftsfähigkeit der Branche.

Quelle