23 June 2026, 20:09

Dax stürzt unter 25.000 Punkte: Was Anleger jetzt wissen müssen

Dax bleibt schwach - Korrekturen bei Technologiewerten

Dax stürzt unter 25.000 Punkte: Was Anleger jetzt wissen müssen

Dax bricht am Dienstag stark ein und fällt unter die Marke von 25.000 Punkten

Am Dienstag erlebte der deutsche Leitindex Dax einen deutlichen Rückgang und rutschte unter die psychologisch wichtige Grenze von 25.000 Punkten. Der Abwärtstrend setzte sich bis in den Mittagshandel fort, wobei der Index gegen 12:30 Uhr bei etwa 24.885 Zählern notierte – ein Minus von 1,0 Prozent im Vergleich zur vorherigen Handelssitzung.

Die technische Lage des Dax verschlechterte sich weiter, nachdem es dem Index nicht gelang, sich oberhalb der 25.000-Punkte-Marke zu halten. Enttäuschende Quartalszahlen des Chemiehandelskonzerns Brenntag sowie schwache Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland belasteten die Stimmung zusätzlich. Andreas Lipkow, Chefmarktanalyst bei CMC Markets, verwies zudem auf nachlassende Spannungen im Nahen Osten und zunehmende Korrekturbewegungen bei Technologieaktien als weitere Gründe für den Rückgang.

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Auch die Ölpreise gaben im Laufe der Sitzung nach. Die Nordsee-Sorte Brent notierte mittags mitteleuropäischer Zeit bei 77,39 Dollar pro Fass – ein Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem vorherigen Schlusskurs. Gleichzeitig verlor der Euro leicht an Wert und wurde zur Mittagszeit bei 1,1411 Dollar gehandelt.

Innerhalb des Dax zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: SAP, Deutsche Telekom und Qiagen verzeichneten die größten Gewinne. Auf der anderen Seite zählten Infineon, Hochtief und Siemens Energy zu den größten Verlierern. Unterdessen setzte sich der starke Kursverfall der SpaceX-Aktie fort, die seit ihrem Börsengangshöchststand bereits 35 Prozent eingebüßt hat und in den letzten Sitzungen rund 600 Milliarden Dollar an Marktwert verlor.

Der Dax schloss schließlich im Minus, da mehrere Faktoren die Anlegerstimmung belasteten. Auch an den Öl- und Devisenmärkten waren leichte Rückgänge zu verzeichnen. Korrekturen bei Technologieaktien sowie die allgemeine Wirtschaftslage trugen zu den Tagesverlusten bei.

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