Darts-Fieber in Berlin: 12.000 Fans, Tränen und ein neuer Tabellenführer
Tim SimonDarts-Fieber in Berlin: 12.000 Fans, Tränen und ein neuer Tabellenführer
Berlins Premier-League-Darts-Event lockte fast 12.000 kostümierte Fans an
Beim achten Spieltag des Turniers gab es emotionale Höhepunkte und einen neuen Spitzenreiter in der Rangliste. Josh Rock aus Nordirland feierte seinen ersten Premier-League-Sieg, schied dann aber im Halbfinale aus.
Die Arena nahe dem Ostbahnhof war bis auf den letzten Platz gefüllt mit Unterstützern in aufwendigen Kostümen – von Wikingern bis hin zu riesigen Hühnerschenkeln. Unter ihnen schrieb Josh Rock Geschichte, als er Jonny Clayton in seinem Auftaktmatch mit 6:3 besiegte. Der Sieg rührte den 23-Jährigen zu Tränen und war einer der bewegendsten Momente des Abends.
Rocks Lauf endete später im Halbfinale mit einer 3:6-Niederlage gegen Michael van Gerwen. Unterdessen sicherte sich der 19-jährige Luke Littler nach einer starken Vorstellung die Tabellenführung. Im Finale traf er auf van Gerwen, setzte sich mit 6:4 durch und holte sich den Berliner Titel.
Die Premier League, eines der größten Dart-Turniere des Jahres neben der Weltmeisterschaft, stand in den vergangenen Wochen wegen des Publikumverhaltens in der Kritik. Diesmal appellierte der Gastgeber an Fairplay – mit dem Ergebnis, dass Littler weniger Buhrufe erntete. Das Turnier läuft über 17 Spieltage, die besten vier Spieler qualifizieren sich für das Finale in London am 28. Mai.
Nach seinem Berliner Triumph führt Littler nun die Premier-League-Tabelle an. Rocks emotionaler Sieg und sein anschließendes Ausscheiden sorgten für Dramatik an einem Abend voller bunter Fans und packender Duelle. Die nächsten Runden entscheiden, wer sich Ende dieses Monats für die Finalvier in London qualifiziert.






