Čovićs emotionaler Last-Minute-Treffer: Werder Bremen siegt spektakulär gegen Union Berlin
Tim SimonPatrice Covic erzielt in seiner Heimatstadt und rührt Vater Ante - Čovićs emotionaler Last-Minute-Treffer: Werder Bremen siegt spektakulär gegen Union Berlin
Patrice Čović traf in der Bundesliga erstmals – und das auf spektakuläre Weise. Sein Tor in der 94. Minute sicherte Werder Bremen den 4:1-Sieg gegen Union Berlin. Für den in Berlin geborenen Mittelfeldspieler hatte dieser Moment gegen seinen Heimatverein eine besondere Bedeutung.
Čović wuchs in der Stadt auf und verbrachte fast ein Jahrzehnt in der Jugendabteilung von Hertha BSC. Sein Vater Ante, selbst ehemaliger Hertha-Spieler und -Trainer, ist heute Cheftrainer der U19-Mannschaft des Vereins. Die enge Verbindung der Familie zu Hertha machte das Tor noch emotionaler – Ante zeigte sich nach dem Spiel sichtlich stolz.
Der 20-Jährige gab sein Profidebüt für Hertha, bevor er in diesem Sommer zu Werder Bremen wechselte. Sein spätes Siegtor gegen Union Berlin – den Stadtrivalen von Hertha – unterstrich die Symbolik. Später gab Čović zu, sich nicht sicher zu sein, ob er die Tradition von Werder kenne, nach der Neulinge-Torschützen eine Strafe zahlen müssen, scherzte aber, er werde seine Mannschaftskameraden trotzdem auf einen Drink einladen.
Rückblickend dankte Čović Hertha für die prägenden Jahre in seiner Karriere. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass Werder Bremen, das derzeit in der 2. Bundesliga spielt, bald in die höchste Spielklasse zurückkehren werde.
Sein Treffer markierte einen Meilenstein in Čovićs noch junger Laufbahn. Gleichzeitig unterstrich er die tiefe Verbindung zwischen seiner Familie und dem Berliner Fußball. Aktuell liegt sein Fokus darauf, Werder Bremen beim Kampf um den Aufstieg zu unterstützen.






