Chaos im Haushalt: Neue Vorwürfe gegen Herzogin Sarah Ferguson
Neue Vorwürfe werfen ein Licht auf das chaotische Arbeitsumfeld unter Sarah Ferguson, der Herzogin von York. Ein ehemaliger Mitarbeiter beschrieb ihren Haushalt als unorganisiert und schwierig, mit häufigen Kündigungen von Angestellten. Die Anschuldigungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die 66-jährige Ferguson kürzlich in den Schweizer Alpen gesichtet wurde – nach Monaten außerhalb der Öffentlichkeit.
Andrew Lownie, der für die Herzogin gearbeitet hatte, nannte die Erfahrung „absolut chaotisch“. Er behauptete, sie habe ständig Pläne in letzter Minute geändert, was die Mitarbeiter frustriert zurückgelassen habe. Mahlzeiten seien oft zubereitet, aber unberührt geblieben, was das Gefühl von Verschwendung und Unordnung noch verstärkte.
Die Stimmung unter den Angestellten soll demnach sehr niedrig gewesen sein, viele verließen ihren Posten bereits nach kurzer Zeit. Lownie beschrieb Ferguson zudem als „sehr manipulativ“ und warf ihr vor, Menschen gegeneinander auszuspielen. Ihr unberechenbares Verhalten habe eine angespannte Atmosphäre geschaffen.
Die Herzogin stand bereits früher in der Kritik, unter anderem wegen ihrer Verbindungen zu Jeffrey Epstein. In veröffentlichten E-Mails bat sie ihn einst um Geld und nannte ihn eine „Legende“. Diese Nachrichten tauchten im Zuge der juristischen Probleme von Prinz Andrew wieder auf – er wurde unter dem Verdacht der Amtsmissbrauch begangen zu haben festgenommen, weil er Epstein angeblich unterstützt haben soll. Sowohl Ferguson als auch Andrew wurden später ihrer königlichen Titel enthoben und mussten das Royal Lodge verlassen.
Ferguson hat mit dem in Ungnade gefallenen Prinzen zwei Töchter: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie. Trotz ihrer königlichen Verbindungen hat ihr Ruf durch die jüngsten Vorwürfe weiteren Schaden genommen.
Die neuen Anschuldigungen zeichnen das Bild eines von Turbulenzen geprägten Haushalts unter Fergusons Führung. Hohe Personalfluktuation und unberechenbare Entscheidungen deuten auf langjährige Probleme hinter den Kulissen hin. Unterdessen markiert ihr jüngster Auftritt in den Alpen ihre erste öffentliche Sichtbarkeit seit Monaten.






