Capri führt harte Regeln gegen Massentourismus und Überfüllung ein
Strenge neue Regeln auf Capri: Kampf gegen Massentourismus und Überfüllung
Die italienische Insel Capri führt strenge Vorschriften ein, um Überfüllung und Massentourismus einzudämmen. Bekannt für ihre atemberaubende Blaue Grotte, die spektakulären Faraglioni-Felsen und das kristallklare Wasser, will die Insel Lärm und Gedränge an den beliebtesten Orten reduzieren. Die Änderungen treten bereits im kommenden Sommer in Kraft.
Capri zieht seit jeher Besucher mit seiner natürlichen Schönheit, exklusiven Luxusangeboten und reichen Geschichte an. Selbst der römische Kaiser Tiberius ließ sich vor Jahrhunderten von der Insel verzaubern und errichtete dort prunkvolle Villen. Doch die steigenden Touristenzahlen haben an zentralen Orten zu chaotischen Zuständen geführt – nun handeln die Behörden.
Konkrete Maßnahmen gegen das Gedränge Künftig dürfen organisierte Gruppen maximal 40 Personen umfassen. Reiseleiter müssen eine gut sichtbare Signalstange – einen langen Stab mit Schild – einsetzen, um ihre Gruppen zusammenzuhalten und zu verhindern, dass sie Wege oder Aussichtspunkte blockieren. Bei Gruppen ab 20 Personen sind Kopfhörer während der Führungen Pflicht, um den Lärmpegel zu senken.
Im Fokus stehen besonders überlaufene Hotspots wie die Blaue Grotte und historische Sehenswürdigkeiten. Die Behörden hoffen, dass die Maßnahmen das Erlebnis für Einheimische und Gäste verbessern – ohne den einzigartigen Charme der Insel zu beeinträchtigen.
Ordnung und Entlastung für Insel und Bewohner Ziel der Beschränkungen ist es, in den stark frequentierten Zonen Capris für mehr Struktur zu sorgen und die Belastung durch den Massentourismus zu verringern. Durch kleinere Gruppen und leisere Führungen soll der Schutz der berühmten Sehenswürdigkeiten gewährleistet werden – bei einem besseren Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Locals und der Gäste. Die neuen Regeln werden noch vor der Hauptreisezeit im Sommer umgesetzt.






