Cadolzburg prüft Wasserversorgung – doch Trinkwasser bleibt sicher und verfügbar
Tim SimonCadolzburg prüft Wasserversorgung – doch Trinkwasser bleibt sicher und verfügbar
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Die Stadtverwaltung hat reagiert und betont, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen vorsorgliche Maßnahmen – nicht etwa tatsächliche Engpässe.
Seit Mitte April 2026 überprüft die Kommune sämtliche Systeme der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Ziel ist es, die Anlagen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen und mögliche Risiken zu identifizieren. Die Prüfung soll voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern.
Die Stadtwerke Cadolzburg und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben Befürchtungen über langfristige Wasserknappheit zurückgewiesen. Gleichzeitig stellten sie klar, dass die Einschränkungen bei Kleingärten auf den Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes zurückzuführen seien – und nicht auf einen Mangel an Wasser selbst.
Die Stadt arbeitet bei diesem Vorhaben mit dem Landratsamt Fürth und dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg zusammen. Zudem plant der kommunale Versorger Projekte zur Infrastrukturverbesserung, etwa die Erschließung neuer Wasserquellen und die Reaktivierung alter Brunnen. Die Verwaltung beabsichtigt außerdem, die kommunalen Satzungen zu überarbeiten, um die Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern – ohne jedoch die Gebühren zu erhöhen.
Wasser, Strom und Abwasserentsorgung gelten in Cadolzburg als unverzichtbare öffentliche Dienstleistungen. Die laufende Überprüfung und die geplanten Modernisierungen sollen die zuverlässige Versorgung auch für die Zukunft sichern. Die Behörden versichern, dass das Trinkwasser in Cadolzburg weiterhin sicher ist und von den aktuellen Diskussionen unberührt bleibt.
