23 February 2026, 00:04

Bundestagswahl 2025: CDU/CSU siegt, AfD wird zweitstärkste Kraft – SPD und Grüne stürzen ab

Ein Plakat für Harpers Februar, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die auf Stühlen sitzen und Bücher halten, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

Was geschah am 23. Februar? - Bundestagswahl 2025: CDU/CSU siegt, AfD wird zweitstärkste Kraft – SPD und Grüne stürzen ab

Deutschlands politische Landschaft hat nach der Bundestagswahl 2025 einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Die konservative Union aus cdu und CSU ging mit 28,6 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft hervor, während die rechtspopulistische AfD mit Rekordwert von 20,8 Prozent zweitstärkste Partei wurde. Die SPD stürzte dagegen auf ein historisches Tief von 16,4 Prozent ab, und die grüne Partei verlor deutlich an Zustimmung, indem sie nur noch 11,6 Prozent erreichte.

Die am 23. Februar 2025 abgehaltene Wahl veränderte die Zusammensetzung des Bundestags grundlegend. cdu/csu und AfD legten im Vergleich zu 2021 deutlich zu, wobei die AfD nun etwa 131 Sitze stellt – ihr bestes Ergebnis bisher. Die einst dominierende SPD kommt nur noch auf rund 103 Mandate, die grünen auf 73.

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Die wirtschaftsliberale FDP und die neu gegründete linksgerichtete BSW scheiterten hingegen an der Fünf-Prozent-Hürde und verfehlten damit den Einzug ins Parlament. Folglich wird der 630 Sitze zählende Bundestag von vier Parteien geprägt: cdu/csu (180 Sitze), AfD (131), SPD (103) und grüne (73). Das Ergebnis zeigt eine klare Verschiebung nach rechts – gemeinsam halten cdu/csu und AfD fast die Hälfte der Mandate.

Grüne und die linke bleiben zwar im Parlament vertreten, allerdings mit deutlich geschwächtem Einfluss. Für die FDP bedeutet das Scheitern das erste Mal seit 2013, dass sie nicht im Bundestag vertreten ist.

Die Wahlergebnisse 2025 bestätigen zwar die Führungsrolle der Union, festigen aber auch die AfD als bedeutende parlamentarische Kraft. Mit geschwächten SPD und Grünen dürften die Koalitionsverhandlungen darauf abzielen, eine stabile Regierung zu bilden. Die neue Machtverteilung im Bundestag wird die politische Ausrichtung Deutschlands in den kommenden vier Jahren maßgeblich prägen.