18 April 2026, 06:14

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse bis 2026

Alte deutsche Visitenkarte mit einer Abbildung von einem Paar Handschuhe und gedrucktem Text.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse bis 2026

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich beschleunigen soll. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, bürokratische Hürden für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen mit ausländischer Ausbildung abzubauen. Bei einer abschließenden Abstimmung am Donnerstag wurde der Gesetzentwurf angenommen, doch bevor er Ende 2026 in Kraft treten kann, bedarf er noch der Zustimmung des Bundesrates.

Im Mittelpunkt des Gesetzes stehen die Vereinfachung, Vereinheitlichung und Digitalisierung des Anerkennungsverfahrens für Fachkräfte aus Staaten außerhalb der EU. Eine zentrale Neuerung ermöglicht es den Bundesländern, Sprachkenntnisse bereits während der Qualifizierungsphase der Antragstellenden zu prüfen – eine Maßnahme, die Verzögerungen und Papierkram reduzieren soll.

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Unterstützung erhielt der Entwurf von der Regierungskoalition und den Grünen. Die AfD lehnte das Vorhaben ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Sollte der Bundesrat zustimmen, treten die neuen Regelungen am 1. November 2026 in Kraft.

Das Gesetz richtet sich gegen die seit langem bekannten bürokratischen Hindernisse bei der Anerkennung von Gesundheitsberufen. Sobald es gilt, können qualifizierte Fachkräfte schneller in den Arbeitsmarkt einsteigen. Als nächster Schritt steht die Abstimmung im Bundesrat an, um das Gesetz final zu verabschieden.

Quelle