29 April 2026, 16:25

Bundesregierung beschließt historische Gesundheitsreform gegen Milliarden-Defizit

Ein Plakat mit einer detaillierten Zeichnung eines deutschen Krankenhauses mit mehreren Gebäuden, Fenstern, Türen und Balkonen, begleitet von Text, der die Größe, den Standort und die Merkmale des Krankenhauses beschreibt.

Bundesregierung beschließt historische Gesundheitsreform gegen Milliarden-Defizit

Die Bundesregierung hat einen entscheidenden Schritt zur Reform des Gesundheitssystems unternommen, nachdem das Kabinett einstimmig ein umfassendes Reformpaket gebilligt hat. Die Änderungen zielen darauf ab, die steigenden Kosten zu bremsen und ein prognostiziertes Defizit von 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr zu verhindern – mit langfristigen Einsparungen von bis zu 40 Milliarden Euro bis 2030.

Die Reform führt strenge neue Regeln für die Krankenversicherung ein, die die Finanzierung auf Behandlungen mit nachgewiesenen Nutzen beschränken. Zudem schlägt sie vor, die Steigerung der Gesundheitsausgaben so zu begrenzen, dass sie das reale Einnahmenwachstum nicht übersteigen. Trotz der Abwesenheit mehrerer Minister während der Kabinettssitzung wurden im Protokoll keine offiziellen Einwände festgehalten.

Die Regierung plant nun, das Gesetz noch vor der Sommerpause durch den Bundestag zu bringen. Allerdings ist mit erheblichem Widerstand während der parlamentarischen Debatten zu rechnen.

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Sollten die Maßnahmen verabschiedet werden, würden sie eine der bedeutendsten Kostensenkungsinitiativen im Gesundheitswesen seit Jahren darstellen. Regierungsvertreter betonen, die Änderungen seien notwendig, um die langfristige finanzielle Stabilität zu sichern.

Die Reform geht ohne interne Widerstände voran, doch im Parlament steht ihr ein harter Weg bevor. Bei Erfolg würde sie die Gesundheitsfinanzierung grundlegend umgestalten, indem sie die Ausgabensteigerung an die Einnahmen koppelt und Behandlungen ohne nachgewiesene Wirksamkeit einschränkt. Die Regierung besteht darauf, dass die Änderungen unverzichtbar sind, um künftige Haushaltslücken zu vermeiden.

Quelle