10 May 2026, 02:12

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung in Deutschland bleibt stabil

Eine Säulen-Diagramm, das die Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas zeigt, mit Prozentangaben und Texten, die das Investitionsniveau angeben.

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung in Deutschland bleibt stabil

Bundesnetzagentur entkräftet Bedenken bei deutschen Gasreserven

Die Bundesnetzagentur hat Sorgen über die Gaslagerbestände in Deutschland zurückgewiesen. Agenturpräsident Klaus Müller betonte, dass die aktuellen Versorgungslagen sicher seien und es keinen Anlass zur Beunruhigung gebe. Zwar bleibe die Speicherung wichtig, doch der intensive Fokus der vergangenen Jahre sei nicht mehr erforderlich.

Kritiker hatten befürchtet, die Gasreserven seien für Mitte Mai zu niedrig. Müller räumte ein, dass volle Speicher zwar wünschenswert seien, dies aber weder wirtschaftlich sinnvoll noch physisch zwingend notwendig sei. Er verwies darauf, dass die großen deutschen Kavernenspeicher bei Bedarf innerhalb von nur 30 Tagen aufgefüllt werden könnten.

Die Verantwortung für die Versorgungssicherheit liege weiterhin bei den Gashändlern. Müller hob zudem die Bedeutung der vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee hervor, die im vergangenen Winter eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung der Lieferungen spielten. Aktuelle Daten zeigen, dass die Speicherstände in den letzten zwei Wochen bereits um drei Prozentpunkte gestiegen sind.

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Die Haltung der Behörde signalisiert Vertrauen in die deutsche Gasinfrastruktur. Mit den LNG-Terminals und der schnell erweiterbaren Speicherkapazität scheint das System auf Nachfrageschwankungen vorbereitet. Müllers Aussagen zielen darauf ab, sowohl Märkte als auch Verbraucher über die Stabilität der Versorgung zu beruhigen.

Quelle